Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am 23. November ist es soweit: Nicholas Opiyo, Menschenrechtsanwalt aus Uganda, bekommt den Deutschen Afrika-Preis 2017 unserer Stiftung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Allianz Forum in Berlin überreicht.

 

Den Preis erhält Nicholas Opiyo für seinen Einsatz als Menschenrechtsanwalt und Gründer der Nichtregierungsorganisation Chapter Four Uganda bei der Verteidigung von Menschenrechten und politischen Freiheiten in Uganda. Opiyo setzt sich sowohl pro bono für Einzelschicksale in kleinen Fällen als auch häufig als Gegner der Regierung in prominenten Gerichtsfällen ein. Er hat sich zu einem der maßgeblichen Meinungsführer und einer wichtigen Stimme für die Durchsetzung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Uganda entwickelt.

 

Dass er sich dabei nicht vor heiklen Themen scheut, stellt Opiyo einmal mehr in den letzten Wochen unter Beweis. So stand er kürzlich einer Reihe von NGOs zur Seite, die sich nach Kritik an dem Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Altersbegrenzung von Präsidentschaftskandidaten Hausdurchsuchungen und Polizeibefragungen ausgesetzt sahen. Im Rahmen eines Staatsbesuchs des sudanesischen Präsidenten Omar Al-Bashir bei seinem ugandischen Kollegen Yoweri Museveni versuchte Opiyo am 15.11. einen Haftbefehl zu erwirken, um Al-Bashir an den Internationalen Strafgerichtshof auszuliefern.

 

Wir freuen uns, Herrn Opiyo demnächst im Rahmen der Preisverleihung bei uns begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf eine Reihe interessanter Veranstaltungen mit ihm.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ingo Badoreck

Generalsekretär

 

 

gefördert durch:

 

Bildergebnis für auswärtiges amt

 

 
 

 

DAS Newsletter

DAS Pressemeldungen DAS Pressespiegel Veranstaltungen

 

Nutzungsbedingungen