KW 9: Auf ein Neues

Pressespiegel vom 22.02. bis 01.03.

Nigerias Präsident Buhari im Amt bestätigt

In der Nacht zum Mittwoch hat die nigerianische Wahlkommission die Wiederwahl des amtierenden Präsidenten Muhammadu Buhari bestätigt. Offiziellen Ergebnissen zufolge gewann der 76-Jährige gegen seinen stärksten Rivalen, den ehemaligen Vizepräsidenten Atiku Abubakar, mit 56% zu 41% der Stimmen. Dabei beteiligte sich nur ein Drittel der 82 Mio. Wahlberechtigten am Urnengang des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas. Der Wahltag war von gewalttätigen Auseinandersetzungen überschattet, bei denen mindestens 56 Menschen ums Leben kamen und einzelne Wahllokale niedergebrannt wurden. Sowohl lokale als auch internationale Wahlbeobachter kritisierten darüber hinaus ernsthafte operative Mängel, sahen jedoch auch deutliche Verbesserungen zu vorherigen Wahlen. Der 72-jährige unterlegene Abubakar erkennt die Wahlergebnisse derweil nicht an und hat angekündigt, gerichtlich gegen diese vorzugehen. Große Chancen werden seiner Klage nicht eingeräumt - erst kurz vor der Wahl hatte Buhari den zuständigen Chief Justice des Verfassungsgerichts neu eingesetzt.

Senegals Präsident Macky Sall wiedergewählt

Bei der Präsidentschaftswahl im Senegal ist Staatschef Macky Sall mit 58,27% der Stimmen in seinem Amt bestätigt worden, wie die Nationale Wahlkommission in Dakar am Donnerstag mitteilte. Laut dem vorläufigen Endergebnis belegte der Oppositionskandidat und ehemalige Ministerpräsident, Idrissa Seck, bei der Wahl am vergangenen Sonntag mit 20,5% den zweiten Platz. Dadurch ist keine Stichwahl erforderlich. Der 57-jährige Macky Sall ist seit 2012 Präsident des westafrikanischen Landes, das seit langem als die stabilste Demokratie Westafrikas gilt. Die diesjährige Abstimmung war jedoch von Kritik am Ausschluss der zwei aussichtsreichsten Herausforderer Salls geprägt: Dakars früherer Bürgermeister Khalifa Sall und Karim Wade, der Sohn von Ex-Präsident Abdoulaye Wade, waren wegen Korruptionsvorwürfen aus dem Wahlkampf ausgeschieden. In seiner ersten Amtszeit hatte sich Sall für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur eingesetzt und erreichte ein Wirtschaftswachstum von mehr als 6% – eines der höchsten auf dem Kontinent. Die Opposition kritisiert jedoch, dass diese Bemühungen nicht viele Menschen im Land erreicht hätten.

Und sonst?

Das größte afrikanische Filmfestival, das Panafrikanische Film- und Fernsehfestival von Ouagadougou (FESPACO), feiert derzeit in Burkina Faso sein 50-jähriges Jubiläum. Vom 23. Februar bis zum 2. März werden hier 200 Filme afrikanischer Filmschaffender, die größtenteils auf dem Kontinent produziert wurden, gezeigt und geehrt. Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas machte sich bei seinem Besuch in Burkina Faso ein Bild von dem alle zwei Jahre stattfindenden Festival, das dieses Jahr unter dem Motto „Vergangenheit und Zukunft des afrikanischen Kinos" steht. Als Favorit gilt der kenianische Film Rafiki von Wanuri Kahiu, der seit dem 31. Januar auch in deutschen Kinos zu sehen ist.


Ägypten

Algerien

Äthiopien

Benin

Botswana

Burkina Faso

Burundi

Elfenbeinküste

Gabun

Ghana

Guinea

Kenia

Komoren

Demokratische Republik Kongo

Republik Kongo

Libyen

Madagaskar

Malawi

Mali

Mauritius

Mosambik

Namibia

Niger

Nigeria

Ruanda

Sambia

Senegal

Sierra Leone

Simbabwe

Somalia

Südafrika

Sudan

Südsudan

Tansania

Togo

Tschad

Uganda

Zentralafrikanische Republik

Europa - Afrika

Westafrika-Reise von Bundesaußenminister Heiko Maas

Und sonst?

DAS Newsletter

DAS Pressemeldungen DAS Pressespiegel Veranstaltungen

 

Nutzungsbedingungen