KW 14: Wellen des Wandels

Pressespiegel vom 29.03. - 05.04.

 
Kontinentale afrikanische Freihandelszone kann in Kraft treten

Mit Gambia hat das 22. Land das Abkommen zur Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (CFTA) ratifiziert, sodass es in etwa einem Monat in diesen Ländern in Kraft treten kann. 30 weitere Länder haben das CFTA-Abkommen bereits unterzeichnet, jedoch noch nicht ratifiziert. In einem ersten Schritt sollen 90% der Waren von Zöllen befreit werden. Durch ergänzende Protokolle sollen weitere Zölle und nicht-tarifäre Handelshemmnisse zwischen afrikanischen Staaten abgebaut und der freie Verkehr von Personen und Kapital ermöglicht werden. Gemessen an der Zahl der Unterzeichnerstaaten wird die CFTA nach den Abkommen der Welthandelsorganisation die größte Freihandelszone der Welt sein. Bisher exportieren die meisten afrikanischen Länder vor allem Rohstoffe oder gering verarbeitete Produkte in Länder außerhalb des Kontinents.


Andauernde Proteste in Algerien nach Bouteflikas Rücktritt

Anfang dieser Woche ist der 82-jährige algerische Präsident Abdelaziz Bouteflika nach monatelangen Protesten gegen seine 20-jährige Herrschaft zurückgetreten. Bis zu den dadurch notwendigen Neuwahlen innerhalb der nächsten 90 Tage übernimmt Abdelkader Bensalah, vorheriger Präsident des Nationalrates, als Interimspräsident die Führung des Landes. Bensalah stammt aus der politischen Riege Bouteflikas und zählt zum Kreise seiner Vertrauten. Trotz Bouteflikas Rücktritt ebben die Proteste in Algerien nicht ab. Die Demonstrierenden fordern ein Ende des gesamten derzeit regierenden Regimes, eine Beteiligung der Opposition an der Übergangsregierung sowie die Bekämpfung von Korruption und Misswirtschaft. Der erhoffte Wandel im Land soll durch freie und unabhängige Wahlen ermöglicht werden, wobei viele Bürger Algeriens unzulässige Einmischungen der Übergangsregierung auf den Wahlausgang befürchten. Einige Stimmen warnen zudem davor, dass im aktuellen Machtvakuum das Militär übermäßigen Einfluss auf politische Prozesse nehmen könnte.


Und sonst?

Erstmalig wurde im Westen des afrikanischen Kontinents vor der senegalesischen Hauptstadt Dakar eine Qualifizierungsserie für die World Surf League ausgetragen. Schon länger sind die atlantischen Küsten des Landes kein Geheimtipp mehr. Dank der politischen Stabilität wählen immer mehr Veranstalter internationaler Wettkämpfe diesen Austragungsort. Im Senegal selbst zählen aktuell noch Fußball und Wrestling zu den beliebtesten Sportarten, das Surfen erfreut sich jedoch einer immer größer werdenden Beliebtheit.


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Gambia

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