KW 24: Gegenspieler

Pressespiegel vom 14.06. - 21.06.


USA erhöhen Investitionen in Afrika

Elf afrikanische Staats- und Regierungschefs und um die 1.000 Wirtschaftsvertreter treffen sich diese Woche zum US-African Business Summit in Mosambik, um den Startschuss für eine neue US-amerikanische Investitions- und Handelsoffensive auf dem afrikanischen Kontinent einzuläuten. Mit der neu geschaffenen International Development Finance Corporation (DFC) sollen bereits ab Oktober Gelder in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar für Investitionen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zur Verfügung gestellt werden, mehr als doppelt so viel wie bisher. Neben dieser wurde mit Prosper Africa eine zweite behördenübergreifende Initiative mit einem Volumen von zunächst nur 50 Millionen US-Dollar in den Haushaltsjahren 2020 bis 2022 geschaffen. Diese soll das Investitionsrisiko des Privatsektors in afrikanischen Ländern durch die Verbesserung institutioneller Rahmenbedingungen mindern. Die neue privatwirtschaftlich orientierte US-Initiative gilt in Expertenkreisen als Gegenmodell zu den staatsgelenkten Investitions- und Entwicklungsbemühungen der Volksrepublik China der letzten Jahre. So soll der wachsenden Bedeutung Chinas auf dem afrikanischen Kontinent entgegengewirkt werden.


Angespannte Lage im Sudan 
Am Mittwoch forderte die militärische Übergangsregierung (TMC) des Sudans vom Oppositionsbündnis der Zivilbevölkerung die bedingungslose Wiederaufnahme der Gespräche über die demokratische Transition des Landes. Die Gespräche waren Anfang Juni gescheitert, nachdem eine Sitzblockade der Demonstranten vor einem Militärquartier gewaltsam aufgelöst worden war. Bei dem Vorfall waren über 100 Menschen ums Leben gekommen, das nordostafrikanische Land ist seither vorläufig von der Afrikanischen Union ausgeschlossen worden. Für eine Wiederaufnahme der Gespräche mit der Übergangsregierung fordern die Führer der Demonstranten nun jedoch zunächst das Ende der seit dem Massaker bestehenden Internetblockade, eine internationale Untersuchung der Vorkommnisse des 3. Juni sowie die Anwesenheit eines Mediators. Derweil erschien der ehemalige Präsident Omar Al-Baschir erstmals vor Gericht, um sich der Anklage der Korruption sowie des illegalen Besitzes ausländischer Währungen zu verantworten. Es war sein erster öffentlicher Auftritt seit seinem Sturz im April dieses Jahres.


Und sonst?
In Ägypten startet am heutigen Freitag die kontinentale Fußballmeisterschaft Afrikas, der Africa Cup of Nations (AFCON) 2019. Eigentlich hätte der Cup in Kamerun ausgetragen werden sollen. Doch der Afrikanische Fußballverband CAF hatte dem westafrikanischen Land Ende November 2018 die Ausrichtung des Turniers auf Grund der dortigen politischen Krise und Verzögerungen bei Infrastrukturvorhaben entzogen. Der 32. Afrika Cup findet dieses Mal zum ersten Mal im Sommer statt. Insgesamt treffen 24 Nationalmannschaften aufeinander - die Teams von Burundi, Madagaskar und Mauretanien können sich dabei über ihre erste Teilnahme am AFCON freuen.


Ägypten

Algerien 

Angola

Äthopien

Benin

Botswana

Burkina Faso 

Burundi

Cotè d´Ivoire

Eritrea

Gabun

Ghana 

Kamerun

Kenia

Demokratische Republik Kongo

Liberia

Libyen

Madagaskar

Malawi

Mali

Mauretanien

Mosambik

Niger

Nigeria

Ruanda

Senegal

Simbabwe

Somalia

Südafrika

Sudan

Südsudan

Tunesien

Tansania

Tschad

Uganda

Und sonst?

 

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