KW 31: Vielversprechend

Pressespiegel vom 26.07. - 02.08.


Neues Friedensabkommen in Mosambik

Am Donnerstag wurde in Mosambik nach dreijährigen Verhandlungen ein erneuter Friedensvertrag zwischen der regierenden Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO) und der Oppositionspartei Resistência Nacional Moçambicana (RENAMO) geschlossen. Präsident Filipe Nyusi (FRELIMO) und RENAMO-Führer Ossufo Momade unterzeichneten das entsprechende Abkommen auf dem Stützpunkt der RENAMO im abgelegenen Gorongosa-Gebirge. Zu den Vereinbarungen gehören die Entwaffnung der rund 5200 RENAMO-Kämpfer, deren Integrierung in Militär und Polizei sowie ihre Reintegration in das zivile Leben. Ein entsprechendes Amnestiegesetz für die Kämpfer der RENAMO wurde bereits vom mosambikanischen Parlament verabschiedet. Die im Oktober stattfindenden Wahlen sowie der anstehende Besuch von Papst Franziskus gelten als ausschlaggebend für die Annäherung der Konfliktparteien. Unterdessen hat sich jedoch eine Gruppe der Kämpfer von der RENAMO abgespalten, die die Führung Momades ablehnen. Inwieweit der von einigen Beobachtern gar als historisch bezeichnete, wiederholte Friedensvertrag von Dauer sein wird, bleibt daher abzuwarten.


Strengere Gesetze gegen Plastikmüll im Senegal
Die senegalesischen Behörden planen, härter gegen die zunehmende Plastikverschmutzung vorzugehen. Umweltminister Abdou Karim Sall kündigte an, ein bereits 2015 auf den Weg gebrachtes, jedoch bisher nicht implementiertes Gesetz zum Verbot von Polyethylenbeuteln endlich umzusetzen. Mit Hilfe der Polizei soll konsequenter gegen Verstöße vorgegangen werden, während spezielle Umweltbeauftragte die Bevölkerung über die Risiken von Kunststoff für Mensch und Natur informieren. Zudem soll in den kommenden Monaten ein neues Gesetz vorangebracht werden, das eine breitere Palette von Kunststoffen verbietet. Die Herstellung und der Verkauf von Plastiktüten würden dann mit hohen Geld- oder sogar Haftstrafen belegt werden. Vorbild der Gesetzesreform stellen die Staaten Kenia und Ruanda dar, welche in den letzten Jahren enorme Anstrengungen zum Schutz der Umwelt vor Plastikverschmutzung unternommen haben. Senegal steht insbesondere auf Grund der wachsenden Verschmutzung der Strände und den daraus resultierenden  negativen Auswirkungen auf die hochsensiblen Meeresökosysteme vor besonderen umweltpolitischen Herausforderungen. Die westafrikanische Nation liegt mit seinen gerade mal 15 Millionen Einwohnern im internationalen Vergleich auf Platz 21 der Meeresverschmutzer und damit direkt hinter den USA.


Und sonst?
Erstmals werden Kenianer im Rahmen des Ende dieses Monats stattfindenden Bevölkerungszensus die Wahl zwischen drei Geschlechtern haben: weiblich, männlich und intergeschlechtlich. Damit ist Kenia das erste afrikanische Land, dass eine intergeschlechtliche Kategorie in seine Volkszählung aufnimmt. Darüber hinaus wird sich eine speziell eingerichtete Arbeitsgruppe in Zukunft mit den Interessen intergeschlechtlicher Kenianer auseinandersetzen, um deren Rechte zu schützen und weitere Reformen anzustreben. Die Regierung schätzt die Zahl der in Kenia lebenden intergeschlechtlichen Menschen auf mehr als 700.000.


Ägypten

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Burkina Faso

Burundi

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Gabun

Gambia

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Guinea

Kamerun

Kenia

Demokratische Republik Kongo

Libyen

Madagaskar

Mali

Mauritius

Marokko

Mauretanien

Mosambik

Niger

Nigeria

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Ruanda

Senegal

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Simbabwe

Somalia

Südafrika

Sudan

Südsudan

Tansania

Tunesien

Tschad

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