Demokratische Öffnung oder Abgleiten in die Autokratie? Uganda am Scheideweg

Im September dieses Jahres legte die ugandische Regierungspartei einen Gesetzesentwurf vor, der die Altersgrenze für Präsidenten aufheben soll. Dies würde dem heute 73-jährigen Präsidenten Yoweri Museveni ermöglichen, zur Wahl 2021 erneut anzutreten und eine siebte Amtszeit anzustreben. Museveni hatte das Land nach seiner Machtübernahme 1986 zunächst wirtschaftlich und politisch stabilisiert. Heute werden ihm hingegen Unterdrückung der Opposition und Missachtung von Menschenrechten vorgeworfen. Auf der anderen Seite hat sich Uganda durch die Aufnahme von mehr als einer Million Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Nachbarland Südsudan international in ein positives Licht gerückt.

Wie ist die politische Lage in Uganda angesichts dieser Gegensätze zu bewerten? Wohin bewegt sich Uganda – demokratische Öffnung oder Autokratie?

 

 

 

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21.11.
2017

Demokratische Öffnung oder Abgleiten in die Autokratie? Uganda am Scheideweg

Im September dieses Jahres legte die ugandische Regierungspartei einen Gesetzesentwurf vor, der die Altersgrenze für Präsidenten aufheben soll. Dies würde dem heute 73-jährigen Präsidenten Yoweri Museveni ermöglichen, zur Wahl 2021 erneut anzutreten und eine siebte Amtszeit anzustreben.

 

Dabei hatte Museveni das Land nach seiner Machtübernahme 1986 zunächst wirtschaftlich und politisch stabilisiert. Heute hingegen stagniert die Wirtschaft und floriert die Korruption. Die Opposition wird mit Hilfe des Staatsapparats unterdrückt, Oppositionsführer und Regierungskritiker werden immer wieder inhaftiert. Die Menschenrechtslage ist prekär. Auf der anderen Seite hat sich Uganda durch die Aufnahme von mehr als einer Million Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Nachbarland Südsudan international in ein positives Licht gerückt.

 

Wie ist die politische Lage in Uganda angesichts dieser Gegensätze zu bewerten? Wie steht es um Meinungsfreiheit und Bürgerrechte und deren Durchsetzung? Wohin bewegt sich Uganda – demokratische Öffnung oder Autokratie?

 

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion, zu der die Deutsche Afrika Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung Sie unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Uschi Eid, Parlamentarische Staatssekretärin. a.D, herzlich einladen.

 

Diskussion:

Nicholas Opiyo, Vorsitzender von Chapter Four Uganda und Preisträger des Deutschen Afrika-Preises 2017

Dr. Albrecht Conze, Deutscher Botschafter in Uganda

Mathias Kamp, Leiter des Büros der Konrad Adenauer Stiftung in Uganda

 

 

Bitte melden Sie sich hier bis zum 13.11.2017 für die Veranstaltung an.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Datum: 21.11.2017
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutsche Parlamentarische Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 Berlin


1.11.
2017

Unter dem Baobab mit Binta Ann: Mit Bildung gegen Gewalt - Die Menschenrechtssituation von Frauen und Kindern in Guinea, Sierra Leone und Liberia

Im Rahmen der "Unter dem Baobab" diskutieren wir mit unserem Gast Binta Ann am 01.11.2017 ab 18:30 Uhr über „Mit Bildung gegen Gewalt" - Die Menschenrechtssituation von Frauen und Kindern in Guinea, Sierra Leone und Liberia.

 

Über 60% der Frauen in Westafrika haben in ihrem Leben physische Gewalt erlitten, das ist doppelt so hoch wie der weltweite Durchschnitt. Bei der Verbreitung von Genitalbeschneidung liegt Guinea im internationalen Vergleich auf Platz 2. Im Nachbarland Liberia besuchen auch 14 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs weniger als 60% der schulpflichtigen Kinder eine Bildungseinrichtung. Wie sieht folglich die Menschenrechtssituation von Frauen und Kindern vor Ort aus? Welche Rolle spielt der Faktor Bildung bei der Bekämpfung von Gewalt gegen diese Gruppen? Was können Zivilgesellschaft und Politik zur Verbesserung der Situation beitragen? Und welche Unterstützung kann Deutschland leisten?

 

Binta Ann, Autorin und Gründerin der Organisation FONBALE, setzt sich für die Verbesserung der Bildungssituation in ihrer Heimat Guinea sowie im Kampf gegen die weibliche Genitalbeschneidung und sexuelle Gewalt an Minderjährigen und Frauen ein. Dafür wurde sie 2016 mit dem Deutsch-Französischen Menschenrechtspreis Guinea ausgezeichnet. Als zeitweilige Sprecherin von Zivilgesellschaft und NGOs von Sierra Leone, Liberia und Guinea bei den UN hat sie ihre regionale Expertise bewiesen. Zudem dienen ihre praktischen Erfahrungen im Zusammenspiel von Bildung, Gewalt und Genitalbeschneidung als Grundlage für ihren Impulsvortrag und die anschließende Diskussion über die Menschenrechtssituation von Frauen und Kindern in den westafrikanischen Ländern Guinea, Sierra Leone und Liberia.

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Im Anschluss an die Diskussion laden wir zu einem kleinen Imbiss mit Umtrunk ein.

 

Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Datum: 1.11.2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstr. 30, 10117 Berlin (2. Stock)


12.09.
2017

Start-up Africa – Afrikanische Wirtschaft stark machen

Im Rahmen der internationalen Konferenz der Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) und der Deutschen Afrika Stiftung gingen Experten und hochrangige Politiker der Frage nach, welche Potentiale ein Paradigmenwechsel in der Afrikapolitik entfalten kann: Dieser besteht darin, unsere Partner in Afrika ernst zu nehmen, wirtschaftlichen Austausch durch Investitionen und Handel mit und in Afrika zu unterstützen und unternehmerische Initiativen in Afrika zu fördern.

 

In einem ersten Teil der mit ca. 300 Teilnehmern besuchten Konferenz legten verschiedene Experten aus Afrika und Deutschland die Wichtigkeit und Möglichkeiten einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung unseres südlichen Nachbarkontinents dar. Dabei wurde auch insbesondere auf die politischen Rahmenbedingungen als Bedingung für erfolgreiche Investitionen der Privatwirtschaft in Afrika eingegangen. Das Fallbeispiel Senegal demonstrierte, wie die Umsetzung sozialliberaler Wirtschaftsreformen Investitionen und Handel stärkt.

 

Die Panels am Nachmittag warfen dann einen genaueren Blick auf Afrikas ökonomische Herausforderungen und die Bedeutung von Start-ups für die afrikanische Wirtschaft. Wie steht es um den Paradigmenwechsel in der Afrikapolitik der Bundesregierung und um die Umsetzung wichtiger Initiativen wie des Marshallplans mit Afrika? Was braucht es aus Sicht der deutschen Wirtschaft, um Investitionen in Afrika zu erhöhen? Welche Rolle spielen die EPAs hierbei? Was muss aus afrikanischer Sicht getan werden, um nachhaltiges und inklusives Wirtschaftswachstum zu fördern und wie steht es um liberale Wirtschaftspolitik in Afrika? In dem von Ingo Badoreck moderierten Panel diskutierten Ulrich Grillo, Gwen Ngwenya und Günter Nooke lebhaft über diese Fragen. Über die entscheidende Bedeutung der Privatwirtschaft für mögliche Lösungsansätze herrschte dabei Konsens. Was die Panelisten zu den Fragen zu sagen hatten, können Sie auf Youtube nachsehen:

 

Start-up Africa Konferenz - Panel 1 - Teil 1

Start-up Africa Konferenz - Panel 1 - Teil 2

Start-up Africa Konferenz - Panel 1 - Teil 3

Start-up Africa Konferenz - Panel 1 - Teil 4

 

Im zweiten und abschließenden Panel der Konferenz wurden „Entrepreneurships als Entwicklungstreiber für Afrikas Wirtschaft“ beleuchtet. Fabian-Carlos Guhl, Amadou Diaw, James Shikwati und Judith Helfmann-Hundack diskutierten unter der Moderation von Ute Schaeffer über die außerordentlich dynamische und kreative Start-up Szene Afrikas und die Potentiale dieser Unternehmensgründungen, Lösungen für spezifisch lokale Probleme anzubieten sowie Arbeitsplätze zu schaffen. Gleichzeitig wurde auf die Herausforderungen wie etwa fehlende Finanzierungsmöglichkeiten, den Aufkauf oder gar Raub geistigen Eigentums seitens Europas oder Chinas sowie den Wunsch der deutschen Wirtschaft nach politischer Unterstützung in der Markterschließung hingewiesen.

 

Eine Publikation zu den Themen der Konferenz können Sie hier bei der Friedrich-Naumann-Stiftung herunterladen.

 

 

Redner und Panelisten

Senator David Coltart, Minister für Bildung, Sport, Kunst und Kultur a.D. (Simbabwe)

Dr. Wolfgang Gerhardt, Vorsitzender des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung

Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate, äthiopisch-deutscher Beststeller Autor und politischer Analyst

Ulrich Grillo, Vizepräsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI)

Amadou Diaw, Präsident des Institut Supérieur de Management (ISM, Senegal) 

Günter Nooke, persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

James Shikwati, Direktor des Inter Region Economic Network (IREN) in Kenia

Gwen Ngwenya, Geschäftsführerin des "Institute of Race Relations" (Südafrika)

 

 

Panelmoderation

Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung

Ute Schaeffer, stellvertretende Direktorin der DW-Akademie

 

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Datum: 12.09.2017
Uhrzeit: 9:00 Uhr
Ort: World Conference Center Bonn, Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn


21.06.
2017

Wahlprogramme im Vergleich: Welche Afrika-Politik verfolgen die Parteien?

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Vor den Bundestagswahlen am 24. September 2017 stellt sich auch die Frage nach der aktuellen Afrikapolitik der Parteien: Migrationsabkommen mit den afrikanischen Staaten und regionale Aufnahmezentren und/oder ein „Grüner“ Marshallplan mit Afrika? Oder gleich eine grundlegende Neuausrichtung der derzeitigen Afrika-Politik? Wie sehen die Konzepte der einzelnen Parteien aus und welche Inhalte stehen im Vordergrund? Wer verknüpft entwicklungspolitische Ansätze mit anderen Politikfeldern und welche Reformen sind notwendig?

Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des exklusiven Fachgesprächs der Deutschen Afrika Stiftung und dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.

 

In der kurzen Einführung hatte Herr Pelz Schwierigkeiten, starke Differenzen in den Positionen zur Afrikapolitik der Parteien zu finden. Die Vertreter bekräftigten diesbezüglich auch, dass es eher um das „Wie" ginge als um das „Was". Zur Erreichung zahlreicher gemeinsamer Ziele setzen die Parteien auf unterschiedliche Wege und Schwerpunkte. So waren beispielsweise die EPAs ein Diskussionsthema. Im Anschluss wurden konkrete Fragen an die Abgeordneten gestellt und das Fachgespräch auf alle Teilnehmenden ausgeweitet.

 

Begrüßung:

Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft

 

Thematische Einführung:

Daniel Pelz, Korrespondent der Afrika-Programme im Hauptstadtstudio Berlin der Deutschen Welle

 

Moderation: 

Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung

 

Diskussion:

Gabriela Heinrich, MdB (SPD)

Frank Heinrich, MdB (CDU)

Nicolai Röschert, Referent für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung AK VI: Außenpolitik und Internationale Beziehungen (DIE LINKE)

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Datum: 21.06.2017
Uhrzeit: 8:30 Uhr
Ort: Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, Friedrichstr. 206, Eingang über Zimmerstraße, 10969 Berlin


20.06.
2017

Lesung und Gespräch: Tansanische Reflektionen mit William Mkufya

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Der tansanische Schriftsteller entfaltet in seinem aus dem Swahili übersetzten Roman „Blume des Trostes“ ein lebendiges Porträt der Metropole Dar es Salaam und ihrer Bewohner, deren Schicksale durch die Ausbreitung des HI-Virus miteinander verknüpft werden. Doch neben dem medizinischen Problem HIV/AIDS ist die postkoloniale Gesellschaft, so der Romantext, auch von „sozialen Aids“ betroffen - durch den Verlust von Identität und Traditionen sowie einem mangelnden Patriotismus und der unkritischen Hinnahme westlicher Einflüsse. Der Protagonist des Romans Omolo reflektiert vor dem Hintergund der existentialistischen Philosophie die zentrale Frage der menschlichen Existenz wie Freiheit, Tod und den Sinn des Lebens.

 

William E. Mkufya, geboren 1953 in Lushoto, Region Tanga, Nordost-Tansania, studierte Physik, Chemie und Biologie in Dar es-Salam und arbeitete anschließend in der Glasindustrie. Bereits in der Sekundarschule begann er zu schreiben und baute im Selbststudium einen breiten literarischen Hintergrund auf, der afrikanische, anglo-amerikanische und europäische Schriftsteller, Dichter und Philosophen umfasst. Seit 1991 ist er Verleger bei Mangrove Publishers in Dar es Salaam. Neben fünf Romanen veröffentlichte er bislang auch mehr als ein Dutzend Kinderbücher. Sein Roman „Blume des Trostes“ (Ua la Faraja) wurde 2006 in Tansania zum National Book of the Year gewählt.

 

Im Anschluss an die Lesung und das Gespräch gab es die Möglichkeit für Publikumsfragen und einen direkten Austausch bei einem anschließenden Umtrunk.

 

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Seminar für Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

 

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Datum: 20.06.2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstraße 30, 2. Stock, 10117 Berlin


13.06.
2017

Fachgespräch mit dem Staatspräsidenten der Republik Mali

An dem exklusiven Fachgespräch mit dem malischen Präsidenten S.E. Ibrahim Boubacar Keïta, zu dem die Deutsche Afrika Stiftung am 13. Juni 2017 einlud, nahmen unter anderem hochrangige Vertreter des Bundesministeriums für Verteidigung, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), politischer Stiftungen sowie Repräsentanten der deutschen Wirtschaft teil.

 

Der Präsident betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere im Bereich der Bundeswehr-Missionen in Mali. Zudem berichtete er über den weiteren Fortschritt des Friedensprozesses in seinem Land.

 

Im weiteren Gesprächsverlauf ging Keïta insbesondere auf das Thema des niedrigen Altersdurchschnitts und seiner Pflicht der Jugend eine Perspektive im eigenen Land zu bieten ein, sowie auf die Rolle, die Religion bei der Befriedung des westafrikanischen Staates. Anschließend wurde auch die neue Einsatztruppe der sogenannten "G5-Sahel", Mali, Tschad, Niger, Burkina Faso und Mauretanien, und deren Verhältnis zu den laufenden Missionen thematisiert.

 

Die Vertreter der deutschen Seite begrüßten die bereits umgesetzten und noch geplanten Veränderungen, die der Präsident in seinem Land anstrebt und betonten die Wichtigkeit der deutsch-malischen Partnerschaft.

 

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Datum: 13.06.2017
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Hotel Palace Berlin, Budapester Straße 45, 10787 Berlin


13.06.
2017

Fachgespräch mit dem Staatspräsidenten der Republik Guinea und dem Präsidenten der Afrikanischen Union

Am 13. Juni lud die Deutsche Afrika Stiftung zu einem Fachgespräch in ausgewählter Runde mit dem guineischen Staatspräsidenten S.E. Alpha Condé ein, der außerdem seit Januar 2017 die Präsidentschaft der Afrikanischen Union (AU) inne hat.

 

Die Gastgeberin und Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Frau Dr. Uschi Eid, zeigte gemeinsam mit Vertreten des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), der Deutschen Gesellschaft für Internationalen Zusammenarbeit (GIZ) sowie Vertretern des Privatsektors, großes Interesse an den aktuellen Entwicklungen in der AU unter der Präsidentschaft Condés zusammen mit dem neuen AU-Kommissionspräsidenten Moussa Faki Mahamat.

 

Kritisch, aber zuversichtlich, sprach Präsident Condé über die Unzulänglichkeiten in der Arbeitsweise der AU und stellte die Grundzüge des neu geschnürten Reformpaketes vor. Dieses forciere vor allem die autarke Finanzierung der AU, die Verantwortlichkeiten der Unter-Organisationen der AU, aber auch die Nähe der AU zu ihren Bürgern. Zudem sei es für S.E. Condé ein wichtiges Anliegen, dass die AU mit einer Stimme spräche, wofür bereits intensiv an den Strukturen und Zuständigkeitsbereichen innerhalb der AU gearbeitet werde.

 

Die deutschen Vertreter aus Politik und Wirtschaft bekräftigten den Präsidenten in seinen Ambitionen und wünschten ihm gutes Gelingen für seine Bestrebungen.

 

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Datum: 13.06.2017
Uhrzeit: 9:00 Uhr
Ort: Grand Hyatt Berlin Hotel, Marlene-Dietrich-Platz 2, 10785 Berlin


02.06.
2017

Fachgespräch mit dem Präsidenten der Republik Madagaskar

Die Deutsche Afrika Stiftung hat sich sehr gefreut, SEM. Hery Rajaonarimampianina, den Präsidenten der Republik Madagaskar, und eine madagassische Delegation, bestehend aus Senatoren, Parlamentsabgeordneten und Beratern, zum Mittagessen begrüßen zu dürfen. Von deutscher Seite waren, neben Frau Dr. Uschi Eid, Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, und Herrn Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, unter anderem hochrangige Vetreter des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), des WWF Deutschland, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sowie weitere Vertreter aus der deutschen Wirtschaft anwesend.

 

Nach über 130 Jahren Beziehungen zwischen der Republik Madagaskar und der Bundesrepublik Deutschland, lobte Frau Dr. Eid die unternommenen Reformen und die Stabilität, die nach der Wahl von Präsident Rajaonarimampianina 2014 in Madagaskar einkehrte. Im weiteren Gesprächsverlauf kamen aber auch bevorstehende Herausforderungen, wie die Bekämpfung von Korruption, der Ausbau des Rechtsstaates, "Good Governance" sowie Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Madagaskar, zur Sprache. Der Präsident und alle anwesenden Gäste waren sich einig, dass die beiden Staaten diesbezüglich noch stärker kooperieren sollten.

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Datum: 02.06.2017
Uhrzeit: 12:30 Uhr
Ort: Kaisersaal-Ensemble, Bellevuestr. 1, 10785 Berlin


01.06.
2017

Die Europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) mit Afrika- wie geht es weiter?

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Freier und fairer Handel zwischen den afrikanischen Ländern und der Europäischen Union wird für das Wirtschaftswachstum und die Armutsbekämpfung in Subsahara-Afrikas von maßgeblicher Bedeutung sein. In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten vollzieht sich dahingehend ein Paradigmenwechsel: der private Sektor soll eine größere Rolle spielen, auch durch den Abbau von Handelsbeschränkungen sollen mehr Investitionen in Infrastruktur, Energie und Technologie in die afrikanischen Länder getätigt werden. Eine maßgebliche Rolle bei der Frage des gegenseitigen Marktzugangs spielen die europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements - EPAs), welche die EU mit den afrikanischen Regionalorganisationen abschließt.


Die EPAs sind zurzeit Gegenstand einer zunehmend kontroversen öffentlichen Debatte, da Sie im Gegenzug für den zollfreien Zugang von Importen aus Afrika auch konkrete Maßnahmen für vereinfachten Marktzugang für europäische Waren von den afrikanischen Ländern fordern.


Welchen Effekt haben die EPAs tatsächlich auf die betroffenen afrikanischen Märkte und Volkswirtschaften? Wie schätzt die afrikanische Privatwirtschaft die Rolle der EPAs im Hinblick auf zusätzliche Investitionen ein? Welchen Einfluss hat die öffentliche Kritik auf die anstehenden Verhandlungen der EU mit den afrikanischen Regionalorganisationen? Wie geht es weiter mit den europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen nach dem vorläufigen Scheitern eines gemeinsamen EPA mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft?


Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des exklusiven Fachgesprächs, zu dem die Deutsche Afrika Stiftung und der Bundesverband der Deutschen Industrie unter Schirmherrschaft von Andreas Lämmel MdB, Sie in den Deutschen Bundestag eingeladen haben.

 

Begrüßung:

Andreas Lämmel MdB, Vorsitzender Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Vorstand Deutsche Afrika Stiftung


Diskussion:

Vimal Shah, Chairman BIDCO Africa Ltd (Kenia) ehemaliger Vorsitzender der Kenya Private Sector Alliance und des East African Business Council


Remco Vahl, Europäische Kommission, Generaldirektion Handel, stellvertretender Referatsleiter Wirtschaftspartnerschaftsabkommen


Moderation:

Ingo Badoreck, Generalsekretär Deutsche Afrika Stiftung

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Datum: 01.06.2017
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus Raum 1.228 Der Einlass erfolgt über Dorotheenstr. 100 11011 Berlin


23.05.
2017

Konfliktprävention in Westafrika durch Dialog der Religionen?

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In vielen Konflikten in Westafrika werden Identitäten oft religiös definiert. Religiöse Anschauungen werden instrumentalisiert, um gesellschaftliche Spannung zu schaffen. Wenn in den europäischen Medien über Religion in Westafrika – insbesondere bezogen auf den Islam – berichtet wird, geschieht dies meist in Zusammenhang mit Gewalt und Terrorismus. Doch religiöse Leitfiguren können deeskalierend wirken und auch dazu beitragen, Spannungen abzubauen.

 

Welche Rolle spielen Religionsgemeinschaften in Konflikten in Westafrika? Wie kann gewährleistet werden, dass die friedenssichernden Potentiale der Religionen überwiegen? Welchen Beitrag können interreligiöse Dialoge zur Konfliktprävention leisten? Wie müsste ein interreligiöser Dialog gestaltet sein, um sich nicht in reiner Symbolik zu erschöpfen, sondern nachhaltig eine positive Wirkung zu entfalten?

 

Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, zu der die Deutsche Afrika Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam eingeladen haben.

 

Panel:

Laura Anyola Tufon, katholische Koordinatorin der „Justice and Peace Commission“ aus Kamerun

Hussaini Shuaibu, muslimischer Koordinator und Mediator der „Christian and Muslim Peace Initiative“ aus Nigeria

Mgr. Ignatius Kaigama, katholischer Erzbischof von Jos, Hauptstadt des Bundesstaates Plateau, aus Nigeria

Dr. Julia Leininger, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Abteilungsleiterin Governance, Staatlichkeit, Sicherheit

 

Moderation:

Ingo Badoreck, Generalsekretär Deutsche Afrika Stiftung

 

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Datum: 23.05.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin


18.05.
2017

2. Runder Tisch 2017: Der „Compact with Africa“ – Impuls für mehr Entwicklung und Investitionen in Afrika?

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Im Rahmen der G20 Präsidentschaft hat die Bundesregierung einen besonderen Schwerpunkt auf Afrika gelegt. Eine zentrale Säule der G20-Afrika Partnerschaft stellt die „Compact with Africa“- Initiative dar, die vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) koordiniert wird. Die Initiative zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für private Investitionen und Investitionen in Infrastruktur in Afrika nachhaltig zu stärken. Das soll insbesondere durch „Investitionspartnerschaften“ zwischen ausgewählten afrikanischen Ländern, den internationalen Finanzinstitutionen und G20-Partnerländern realisiert werden. In einem ersten Schritt wurde mit den „C-5“ eine erste Gruppe der „Compact Countries“ von 5 afrikanischen Ländern (Côte d‘Ivoire, Marokko, Ruanda, Senegal, Tunesien) identifiziert, die besonderes Interesse an der Initiative gezeigt haben.

 

Wie verhält sich der „Compact with Africa“ zu dem geplanten „Marshallplan mit Afrika“ des BMZ und wie fügt er sich in das Gesamtkonzept der deutschen Afrikapolitik ein? Welcher Rahmenbedingungen in den afrikanischen Ländern bedarf es aus Sicht der deutschen Wirtschaft für mehr Investitionen? Wie sollen die „Investitionspartnerschaften“ mit den afrikanischen Ländern entwickelt und umgesetzt werden?  Diese und weitere Fra­gen standen im Mittelpunkt der Diskussion unter der Schirmherrschaft von Andreas Lämmel MdB, aus der konkrete Handlungsempfehlungen an die politischen Entschei­dungsträger abgeleitet werden sollen.

 

Begrüßung:

Andreas Lämmel MdB, Vorsitzender Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Vorstand Deutsche Afrika Stiftung

 

Diskussionsrunde:

S. E. Igor César, Botschafter der Republik Ruanda

Dr. Ludger Schuknecht, G20 Deputy, Abteilungsleiter „Grundsatzfragen und internationale Wirtschaftspolitik“, Bundesministerium der Finanzen (BMF)

Jörg Wellmeyer, Geschäftsführer von Strabag International GmbH

 

Moderation:

Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung

 

Anschließend gab es einen Empfang mit Imbiss.

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Datum: 18.05.2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag


26.04.
2017

Marshallplan mit Afrika: Welchen Beitrag können Politik und Wirtschaft leisten?

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Die „Eckpunkte für einen Marshallplan mit Afrika“ wurde am 26. April mit Parlamentariern und ausgewählten Vertretern staatlicher Organisationen und Ämtern im Deutschen Bundestag diskutiert. Zu Beginn stellte Bundesminister Dr. Gerd Müller die Eckpunkte dar und erläuterte den Entstehungsprozess des Marshallplans mit Afrika. Herr Dr. Stefan Mair (Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)) sowie Prof. Dr. Franz Josef Radermacher (Präsident Senat der Wirtschaft) kommentierten anschließend den vorliegenden Entwurf.

 

Durch die Diskussion wurde deutlich, dass der afrikanische Kontinent für die deutsche Wirtschaft ein interessanter Markt ist. Allerdings werden Unternehmen erst im großen Umfang in Afrika investieren, wenn verlässliche Rahmenbedingungen gewährleistet sind. In diesem Zusammenhang stellten sich ebenfalls Fragen der Projektfinanzierung. Der Marshallplan sieht schließlich keine weiteren Mittel für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit vor. Der Minister unterstrich, dass Deutschland bereit sei, sich auf dem Kontinent zu engagieren, aber dass Afrika vor allem afrikanische Lösungen benötige. Außerdem herrschte Einigkeit darüber, dass fehlende Zukunftsaussichten ein wesentlicher Faktor von Fluchtursachen in Afrika sind. 

 

Die drei Säulen des Marshallplanes (1.: Wirtschaft, Handel und Beschäftigung, 2.: Frieden, Sicherheit und Stabilität, 3.: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte) sowie die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor sollen dabei den Rahmen für konkrete Projekte und eine Neuausrichtung der deutschen Afrikapolitik bilden.

 

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Datum: 26.04.2017
Ort: Deutscher Bundestag


29.03.
2017

Wilderei in Subsahara-Afrika: Auswirkungen auf Sicherheit und Entwicklung

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Mit einem jährlichen Wert von 19 Milliarden US-Dollar stellt der illegale Wildtierhandel das viertgrößte illegale Geschäft weltweit dar. Er treibt Tierarten wie Nashörner, Tiger und auch Elefanten an den Rand der Ausrottung.

 

Unter der Schirmherrschaft von Omid Nouripour MdB (außenpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen und Vorstandsmitglied der DAS) fand gemeinsam mit dem WWF am 29. März 2017 im Deutschen Bundestag eine hochkarätige Experten-Diskussion zum Thema "Wilderei in Subsahara-Afrika: Auswirkungen auf Sicherheit und Entwicklung" statt. Auf dem Podium diskutierten Frau Ulrike Haupt (Leiterin des Referats Umwelt, nachhaltige Ressourcennutzung, Meeresschutz und Biodiversität, BMZ), Herr Alain Ononino (Wildlife Crime-Koordinator, WWF Zentralafrika), Herr Jorge Rios (Leiter der Programme zur Bekämpfung von Wildarten- und Waldkriminalität sowie nachhaltige Lebensgrundlagen, UNODC) und Herr Philipp Göltenboth (Leiter Afrika & Südamerika, WWF Deutschland).

 

Die zentralen Ergebnisse und Forderungen der Experten-Diskussion lauten:

 

1.) Wilderei ist staatszersetzend und im Kern ein Entwicklungsproblem. Sie ist ein erhebliches Investitionsrisiko in Subsahara Afrika und aufgrund ihrer kriminalitäts- und korruptionstreibenden, globalen Strukturen genauso eine Verantwortung für Europa wie für den Rest der Welt.

 

2.) Die deutsche Bundesregierung muss sich stärker im Kampf gegen die Wildartenkriminalität engagierten. Die Einrichtung des Polifonds von BMZ und BMUB war ein guter, erster Schritt, jedoch ist das Förderprogramm mit zu geringen Finanzmitteln ausgestattet, um das komplexe Problem wirkungsvoll bekämpfen zu können. Das Engagement muss daher erheblich ausgebaut werden, beispielsweise durch die Einrichtung einer neuen Initiative zum Stopp der Wildereikrise.

 

3.) Die Wildartenkriminalität muss in Deutschland und Europa als schweres Verbrechen und vorrangige kriminelle Bedrohung angesehen werden. Der gesetzliche Rahmen und vor allem die finanziellen und personellen Ressourcen für seine Bekämpfung müssen entsprechend an die anderer schwerer Verbrechen, die dem Drogen- und Menschenhandel, angepasst werden.

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Datum: 29.03.2017
Uhrzeit: 18:30
Ort: Deutscher Bundestag, JKH 1.302, Eingang: Dorotheenstr. 100


27.03.
2017

Wasserversorgung in Subsahara-Afrika: Welchen Beitrag können Politik und Wirtschaft leisten?

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Wasser in Subsahara-Afrika wird von den Regierungen und ausländischen Gebern weiterhin als äußerst relevantes Politikfeld wahrgenommen. Trotz Fortschritten in den letzten Jahren lebt dennoch immer noch ein wesentlicher Teil der Bevölkerung ohne eine angemessene Wasserinfrastruktur.

 

Anlässlich des Besuchs einer Wirtschaftsdelegation aus Kenia wurde dieses Thema am 27. März unter der Schirmherrschaft von Frank Heinrich MdB im Deutschen Bundestag diskutiert. Auf dem Podium diskutierten Herr Ismail Fahmy Mohammed Shaiye (Geschäftsführer Water Services Trust Fund, WSTF), Herr Christian Günner (Leiter des GWP-Arbeitskreises Betreiber Know-how) und Frank Heinrich MdB (Schirmherr / Deutsche Afrika Stiftung).

 

Durch die Diskussion wurde deutlich, dass die deutsche Wirtschaft sich mit ihrem Know-how maßgeblich zur Verbesserung der Wasserversorgung in Subsahara-Afrika einbringen kann. In diesem Zusammenhang stellte sich die Frage nach der Flankierung und Finanzierung  durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und die finanzielle Zusammenarbeit (FZ). Dabei wurde unterstrichen, dass der aktuelle Fokus der EZ auf Fluchtursachenbekämpfung sich nicht zulasten der bestehenden Partnerschaften und Projekte im Wasserbereich in Subsahara-Afrika auswirken sollte. Wasser und Wasserversorgung ist auch im Zusammenhang von Fluchtursachen in Afrika ein wesentlicher Faktor. Neue Schwerpunkte wie die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor und berufliche Bildung lassen sich auch gewinnbringend für Deutschland und die afrikanischen Länder auf den Wassersektor anwenden.

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Datum: 27.03.2017
Uhrzeit: 16:30 bis 18:30 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus E.800; Eingang West, Konrad-Adenauer-Str. 1, 11011 Berlin


24.03.
2017

Unter dem Baobab: Lesung und Diskussion mit Billy Kahora

Wir haben uns sehr gefreut, Billy Kahora, der vor allem durch Bücher und Kurzgeschichten wie Treadmill Love, Urban Zoning und Gorilla's Apprentice bekannt geworden ist, begrüßen zu dürfen. Für diese Werke wurde er breits drei Mal für den Caine Prize for African Writing nominiert.

 

Kahora, der als Autor und Herausgeber arbeitet, wurde für seine verschiedenen Werke schon für zahlreiche Preise nominiert und gibt nebenbei Kurse im kreativen Schreiben an zahlreichen europäischen sowie ostafrikanischen Universitäten.

 

Am Freitag, den 24. März, war Billy Kahora zu Gast in den Räumlichkeiten der Deutschen Afrika Stiftung und hielt vor sehr interessiertem Publikum eine Lesung. Dabei las er seine, für den Caine Prize for African Writing nominierte, Kurzgeschichte Gorilla's Apprentice und Auszüge aus einem bisher unveröffentlichen Roman. Anschließend stellten die Gäste Fragen zu seinem literarischen Schaffen und zur afrikanischen Literaturszene, was in ein sehr anregendes Gespräch überging. Außerdem kamen die Gäste bei einem kleinen Imbiss mit dem Autor ins Gespräch. Fragen und Anmerkungen zu seinen Werken beantwortet der Kenianer gerne. Die Veranstaltung fand auf Englisch statt.

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Datum: 24.03.2017
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstraße 30, 2. Stock, 10117 Berlin


16.02.
2017

1. Runder Tisch 2017: Afrikas Wirtschaft im Fokus

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Politik und Wirtschaft arbeiten im Zuge der G20-Päsidentschaft der Bundesregierung intensiv an neuen Konzepten für ein stärkeres Engagement der deutschen Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Unter Federführung des Bundesfinanzministeriums (BMF) ist ein neuer „Compact with Africa“ in Vorbereitung und es ist eine „Partnerschaft mit Afrika“ Konferenz der Bundesregierung geplant. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat vor kurzem seine „Eckpunkte für einen Marshallplan mit Afrika“ vorgelegt, welche die Verstärkung deutscher Direktinvestitionen auf dem Kontinent als ein wesentliches entwicklungspolitisches Ziel definieren. Darüber hinaus liegt erstmals ein gemeinsames Konzept von BMZ und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Titel „Faire Wirtschaftspartnerschaft – Wohlstand für Afrika“ vor. Schließlich erarbeiten derzeit die Deutsche Afrika Stiftung, der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) an einem konkreten praxisorientierten Positionspapier zur Stärkung von wirtschaftlichen Aktivitäten in Subsahara-Afrika.

 

Alle genannten Konzepte und Papiere widmen sich u.a. folgenden Fragestellungen:

 

1.) Welche Förderinstrumente motivieren deutsche Unternehmen, Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent umzusetzen?

 

2.) Welche Anreize kann die Politik für eine Erhöhung deutscher Direktinvestitionen bereitstellen?

 

3.) Welche weiteren Synergien können zwischen Entwicklungspolitik und Außenwirtschaftsförderung geschaffen werden?  

 

Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussion, aus der konkrete Handlungsempfehlungen an die politischen Entscheidungsträger abgeleitet  wurden. Alle Podiumsgäste waren sich einig, dass die Tätigkeiten von Wirtschaft, die Entwicklungszusammenarbeit sowie lokaler Strukturen besser verzahnt werden müssen.  Darüber hinaus betonten die Podiumsgäste, dass allein der Einsatz finanzieller Mittel keine Lösungsstrategie darstellen kann, sondern vielmehr stabile politische Rahmenbedingungen, Infrastruktur sowie wirtschaftliche Netzwerke geschaffen und erweitert werden müssen. Es wurde außerdem die Frage erörtert, inwiefern eine Steigerung der wirtschaftlichen Aktivität auf dem afrikanischen Kontinent im Zusammenhang mit Migrationstendenzen nach Europa steht.

 

Nach einer Begrüßung von Andreas Lämmel MdB (Vorsitzender Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Vorstand Deutsche Afrika Stiftung) diskutierten auf dem Panel: Herr Günter Nooke (Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ), Herr Christoph Kannengießer (Hauptgeschäftsführer, Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft) und Herr Dr. Volker Treier (stellv. Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, DIHK).

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Datum: 16.02.2017
Uhrzeit: 18:30
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E200


11.02.
2017

Unter dem Baobab: Green White Green. Filmvorführung und Gespräch mit Abba Makama & Didi Anni Cheeka

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Nollywood ist die zweitgrößte Filmindustrie der Welt. In Nigeria werden im Jahr durchschnittlich 2.000 Filme produziert, die in erster Linie unterhalten. Auch auf der Berlinale werden seit 2004 Nollywood-Filme gezeigt.

Wir haben uns sehr gefreut, anlässlich seines Berlinbesuchs den Künstler und Filmemacher Abba Makama, der durch Produktionen wie „Green White Green“ oder die von Al Jazeera veröffentlichte Dokumentation „Nollywood – Something out of Nothing“ bekannt ist, in der Deutschen Afrika Stiftung begrüßen zu dürfen.

 

Am Samstag, den 11. Februar, haben wir Sie eingeladen, mit uns Abba Makamas Satire Kurzfilm „Direc-toh“, welcher 2010 auf dem InShort Film Festival mit dem Preis für den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, anzusehen.

Anschließend gab es einen kleinen Imbiss, um mit Abba Makama und dem nigerianischen Drehbuchautor und Regisseur Didi Anni Cheeka ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden unter anderem folgende Fragen diskutiert: Welche Rolle spielt Satire in Nigeria? Welche Gesellschaftsmodelle spiegelt Nollywood wider und kann Unterhaltungsindustrie auch politisch sein? Die Moderation übernahm Michael Hack (Woche der Kritik). 

 

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Woche der Kritik statt.

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Datum: 11.02.2017
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstraße 30, 2. Stock, 10117 Berlin


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