Asmara Architektur Ausstellung beim Welterbetag in Berlin

Asmara, Eritreas Hauptstadt, ist die einzige Großstadt der Welt, die die Architektur der Moderne in einem Gesamtensemble mit spektakulären Bauwerken vereint. Eritrea hat die Aufnahme Asmaras in die UNESCO Welterbeliste beantragt. Darüber wird im Juli entschieden. Besucher der Ausstellung können einen Aufruf unterzeichnen, dass die Architektur Asmaras UNESCO-Weltkulturerbe wird.


Die Faszination, die von Asmaras Architektur ausgeht, ist ein großer Gewinn für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung Eritreas. Sie ist aber auch im Zusammenhang ihres kolonialen Erbes zu sehen. Diese Themen werden bei der Veranstaltung vertieft.

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04.06.
2017

Asmara Architektur Ausstellung beim Welterbetag in Berlin

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Asmara, Eritreas Hauptstadt, ist die einzige Großstadt der Welt, die die Architektur der Moderne in einem Gesamtensemble mit spektakulären Bauwerken vereint. Eritrea hat die Aufnahme Asmaras in die UNESCO Welterbeliste beantragt. Darüber wird im Juli entschieden. Besucher der Ausstellung können einen Aufruf unterzeichnen, dass die Architektur Asmaras UNESCO-Weltkulturerbe wird.


Die Faszination, die von Asmaras Architektur ausgeht, ist ein großer Gewinn für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung Eritreas. Sie ist aber auch im Zusammenhang ihres kolonialen Erbes zu sehen. Diese Themen werden bei der Veranstaltung vertieft.

 

Programm:

Veranstaltungseröffnung:

  • Yohannes Woldu Habtemikael, Botschaft des Staates Eritrea (angefr.),
  • Dr. Uschi Eid, Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung
  • Georg Schmidt, Afrikabeauftragter des Auswärtigen Amts (angefr.)
  • Nina Nedelykov, ICOMOS Deutschland
  • Christoph Melchers, Koordinator der Asmara Ausstellung.


Impulsvortrag: Prof. Dr. Rainer Hartmann, Hochschule Bremen: Präsentation des Forschungsprojekts „Das Tourismus Potenzial der Architektur der Klassischen Moderne am Beispiel von Asmara“


Podiumsdiskussion:

„Die Asmara Architektur und das koloniale Erbe Eritreas – zur Beachtung historischer Erblasten bei Weltkulturerbestätten

  • Prof. Dr. Harald Bodenschatz, TU-Berlin (angefr.)
  • Stephan Dömpke, Vorsitzender World Heritage Watch
  • Christoph Melchers, Initiatior der Ausstellung
  • Nina Nedelykov, ICOMOS Deutschland
  • Michael Tesfai, Vorsitzender „4Asmara – Arbate Asmera“
  • Dr. Peter Volgger, Universität Innsbruck

 

Moderation Prof. Dr. Klaus Hüfner, Ehrenmitglied der Deutschen UNESCO Kommission.

 

Bitte melden Sie sich hier bis zum 28. Mai zur Veranstaltung an.

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Datum: 04.06.2017
Uhrzeit: 14:00
Ort: Deutsches Rheumaforschungszentrum Charitéplatz 1, 10117 Berlin-Mitte


01.06.
2017

Die Europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) mit Afrika- wie geht es weiter?

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Freier und fairer Handel zwischen den afrikanischen Ländern und der Europäischen Union wird für das Wirtschaftswachstum und die Armutsbekämpfung in Subsahara-Afrikas von maßgeblicher Bedeutung sein. In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten vollzieht sich dahingehend ein Paradigmenwechsel: der private Sektor soll eine größere Rolle spielen, auch durch den Abbau von Handelsbeschränkungen sollen mehr Investitionen in Infrastruktur, Energie und Technologie in die afrikanischen Länder getätigt werden. Eine maßgebliche Rolle bei der Frage des gegenseitigen Marktzugangs spielen die europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements - EPAs), welche die EU mit den afrikanischen Regionalorganisationen abschließt.


Die EPAs sind zurzeit Gegenstand einer zunehmend kontroversen öffentlichen Debatte, da Sie im Gegenzug für den zollfreien Zugang von Importen aus Afrika auch konkrete Maßnahmen für vereinfachten Marktzugang für europäische Waren von den afrikanischen Ländern fordern.


Welchen Effekt haben die EPAs tatsächlich auf die betroffenen afrikanischen Märkte und Volkswirtschaften? Wie schätzt die afrikanische Privatwirtschaft die Rolle der EPAs im Hinblick auf zusätzliche Investitionen ein? Welchen Einfluss hat die öffentliche Kritik auf die anstehenden Verhandlungen der EU mit den afrikanischen Regionalorganisationen? Wie geht es weiter mit den europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen nach dem vorläufigen Scheitern eines gemeinsamen EPA mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft?


Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des exklusiven Fachgesprächs, zu dem die Deutsche Afrika Stiftung und der Bundesverband der Deutschen Industrie unter Schirmherrschaft von Andreas Lämmel MdB, Sie herzlich in den Deutschen Bundestag einladen.

 

Begrüßung:

Andreas Lämmel MdB, Vorsitzender Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Vorstand Deutsche Afrika Stiftung


Diskussion:

Vimal Shah, Chairman BIDCO Africa Ltd (Kenia) ehemaliger Vorsitzender der Kenya Private Sector Alliance und des East African Business Council


Remco Vahl, Europäische Kommission, Generaldirektion Handel, stellvertretender Referatsleiter Wirtschaftspartnerschaftsabkommen


Moderation:

Ingo Badoreck, Generalsekretär Deutsche Afrika Stiftung

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Datum: 01.06.2017
Uhrzeit: 18:00
Ort: Deutscher Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus Raum 1.228 Der Einlass erfolgt über Dorotheenstr. 100 11011 Berlin


23.05.
2017

Konfliktprävention in Westafrika durch Dialog der Religionen?

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In vielen Konflikten in Westafrika werden Identitäten oft religiös definiert. Religiöse Anschauungen werden instrumentalisiert, um gesellschaftliche Spannung zu schaffen. Wenn in den europäischen Medien über Religion in Westafrika – insbesondere bezogen auf den Islam – berichtet wird, geschieht dies meist in Zusammenhang mit Gewalt und Terrorismus. Doch religiöse Leitfiguren können deeskalierend wirken und auch dazu beitragen, Spannungen abzubauen.

 

Welche Rolle spielen Religionsgemeinschaften in Konflikten in Westafrika? Wie kann gewährleistet werden, dass die friedenssichernden Potentiale der Religionen überwiegen? Welchen Beitrag können interreligiöse Dialoge zur Konfliktprävention leisten? Wie müsste ein interreligiöser Dialog gestaltet sein, um sich nicht in reiner Symbolik zu erschöpfen, sondern nachhaltig eine positive Wirkung zu entfalten?

 

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, zu der die Deutsche Afrika Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung Sie herzlich einladen.

 

Panel:

Laura Anyola Tufon, katholische Koordinatorin der „Justice and Peace Commission“ aus Kamerun

Hussaini Shuaibu, muslimischer Koordinator und Mediator der „Christian and Muslim Peace Initiative“ aus Nigeria

Mgr. Ignatius Kaigama, katholischer Erzbischof von Jos, Hauptstadt des Bundesstaates Plateau, aus Nigeria

Dr. Julia Leininger, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Abteilungsleiterin Governance, Staatlichkeit, Sicherheit

 

Moderation:

Ingo Badoreck, Generalsekretär Deutsche Afrika Stiftung

 

Im Anschluss an die Diskussion gibt es die Möglichkeit für Publikumsfragen.

 

 

Bitte melden Sie sich bis Montag, den 22.05.2017 hier an.

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Datum: 23.05.2017
Uhrzeit: 19:00
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin


18.05.
2017

2. Runder Tisch 2017: Der „Compact with Africa“ – Impuls für mehr Entwicklung und Investitionen in Afrika?

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Im Rahmen der G20 Präsidentschaft hat die Bundesregierung einen besonderen Schwerpunkt auf Afrika gelegt. Eine zentrale Säule der G20-Afrika Partnerschaft stellt die „Compact with Africa“- Initiative dar, die vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) koordiniert wird. Die Initiative zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für private Investitionen und Investitionen in Infrastruktur in Afrika nachhaltig zu stärken. Das soll insbesondere durch „Investitionspartnerschaften“ zwischen ausgewählten afrikanischen Ländern, den internationalen Finanzinstitutionen und G20-Partnerländern realisiert werden. In einem ersten Schritt wurde mit den „C-5“ eine erste Gruppe der „Compact Countries“ von 5 afrikanischen Ländern (Côte d‘Ivoire, Marokko, Ruanda, Senegal, Tunesien) identifiziert, die besonderes Interesse an der Initiative gezeigt haben.

 

Wie verhält sich der „Compact with Africa“ zu dem geplanten „Marshallplan mit Afrika“ des BMZ und wie fügt er sich in das Gesamtkonzept der deutschen Afrikapolitik ein? Welcher Rahmenbedingungen in den afrikanischen Ländern bedarf es aus Sicht der deutschen Wirtschaft für mehr Investitionen? Wie sollen die „Investitionspartnerschaften“ mit den afrikanischen Ländern entwickelt und umgesetzt werden?  Diese und weitere Fra­gen standen im Mittelpunkt der Diskussion unter der Schirmherrschaft von Andreas Lämmel MdB, aus der konkrete Handlungsempfehlungen an die politischen Entschei­dungsträger abgeleitet werden sollen.

 

Begrüßung:

Andreas Lämmel MdB, Vorsitzender Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Vorstand Deutsche Afrika Stiftung

 

Diskussionsrunde:

S. E. Igor César, Botschafter der Republik Ruanda

Dr. Ludger Schuknecht, G20 Deputy, Abteilungsleiter „Grundsatzfragen und internationale Wirtschaftspolitik“, Bundesministerium der Finanzen (BMF)

Jörg Wellmeyer, Geschäftsführer von Strabag International GmbH

 

Moderation:

Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung

 

Anschließend gab es einen Empfang mit Imbiss.

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Datum: 18.05.2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag


26.04.
2017

Marshallplan mit Afrika: Welchen Beitrag können Politik und Wirtschaft leisten?

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Die „Eckpunkte für einen Marshallplan mit Afrika“ wurde am 26. April mit Parlamentariern und ausgewählten Vertretern staatlicher Organisationen und Ämtern im Deutschen Bundestag diskutiert. Zu Beginn stellte Bundesminister Dr. Gerd Müller die Eckpunkte dar und erläuterte den Entstehungsprozess des Marshallplans mit Afrika. Herr Dr. Stefan Mair (Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)) sowie Prof. Dr. Franz Josef Radermacher (Präsident Senat der Wirtschaft) kommentierten anschließend den vorliegenden Entwurf.

 

Durch die Diskussion wurde deutlich, dass der afrikanische Kontinent für die deutsche Wirtschaft ein interessanter Markt ist. Allerdings werden Unternehmen erst im großen Umfang in Afrika investieren, wenn verlässliche Rahmenbedingungen gewährleistet sind. In diesem Zusammenhang stellten sich ebenfalls Fragen der Projektfinanzierung. Der Marshallplan sieht schließlich keine weiteren Mittel für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit vor. Der Minister unterstrich, dass Deutschland bereit sei, sich auf dem Kontinent zu engagieren, aber dass Afrika vor allem afrikanische Lösungen benötige. Außerdem herrschte Einigkeit darüber, dass fehlende Zukunftsaussichten ein wesentlicher Faktor von Fluchtursachen in Afrika sind. 

 

Die drei Säulen des Marshallplanes (1.: Wirtschaft, Handel und Beschäftigung, 2.: Frieden, Sicherheit und Stabilität, 3.: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte) sowie die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor sollen dabei den Rahmen für konkrete Projekte und eine Neuausrichtung der deutschen Afrikapolitik bilden.

 

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Datum: 26.04.2017
Ort: Deutscher Bundestag


29.03.
2017

Wilderei in Subsahara-Afrika: Auswirkungen auf Sicherheit und Entwicklung

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Mit einem jährlichen Wert von 19 Milliarden US-Dollar stellt der illegale Wildtierhandel das viertgrößte illegale Geschäft weltweit dar. Er treibt Tierarten wie Nashörner, Tiger und auch Elefanten an den Rand der Ausrottung.

 

Unter der Schirmherrschaft von Omid Nouripour MdB (außenpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen und Vorstandsmitglied der DAS) fand gemeinsam mit dem WWF am 29. März 2017 im Deutschen Bundestag eine hochkarätige Experten-Diskussion zum Thema "Wilderei in Subsahara-Afrika: Auswirkungen auf Sicherheit und Entwicklung" statt. Auf dem Podium diskutierten Frau Ulrike Haupt (Leiterin des Referats Umwelt, nachhaltige Ressourcennutzung, Meeresschutz und Biodiversität, BMZ), Herr Alain Ononino (Wildlife Crime-Koordinator, WWF Zentralafrika), Herr Jorge Rios (Leiter der Programme zur Bekämpfung von Wildarten- und Waldkriminalität sowie nachhaltige Lebensgrundlagen, UNODC) und Herr Philipp Göltenboth (Leiter Afrika & Südamerika, WWF Deutschland).

 

Die zentralen Ergebnisse und Forderungen der Experten-Diskussion lauten:

 

1.) Wilderei ist staatszersetzend und im Kern ein Entwicklungsproblem. Sie ist ein erhebliches Investitionsrisiko in Subsahara Afrika und aufgrund ihrer kriminalitäts- und korruptionstreibenden, globalen Strukturen genauso eine Verantwortung für Europa wie für den Rest der Welt.

 

2.) Die deutsche Bundesregierung muss sich stärker im Kampf gegen die Wildartenkriminalität engagierten. Die Einrichtung des Polifonds von BMZ und BMUB war ein guter, erster Schritt, jedoch ist das Förderprogramm mit zu geringen Finanzmitteln ausgestattet, um das komplexe Problem wirkungsvoll bekämpfen zu können. Das Engagement muss daher erheblich ausgebaut werden, beispielsweise durch die Einrichtung einer neuen Initiative zum Stopp der Wildereikrise.

 

3.) Die Wildartenkriminalität muss in Deutschland und Europa als schweres Verbrechen und vorrangige kriminelle Bedrohung angesehen werden. Der gesetzliche Rahmen und vor allem die finanziellen und personellen Ressourcen für seine Bekämpfung müssen entsprechend an die anderer schwerer Verbrechen, die dem Drogen- und Menschenhandel, angepasst werden.

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Datum: 29.03.2017
Uhrzeit: 18:30
Ort: Deutscher Bundestag, JKH 1.302, Eingang: Dorotheenstr. 100


27.03.
2017

Wasserversorgung in Subsahara-Afrika: Welchen Beitrag können Politik und Wirtschaft leisten?

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Wasser in Subsahara-Afrika wird von den Regierungen und ausländischen Gebern weiterhin als äußerst relevantes Politikfeld wahrgenommen. Trotz Fortschritten in den letzten Jahren lebt dennoch immer noch ein wesentlicher Teil der Bevölkerung ohne eine angemessene Wasserinfrastruktur.

 

Anlässlich des Besuchs einer Wirtschaftsdelegation aus Kenia wurde dieses Thema am 27. März unter der Schirmherrschaft von Frank Heinrich MdB im Deutschen Bundestag diskutiert. Auf dem Podium diskutierten Herr Ismail Fahmy Mohammed Shaiye (Geschäftsführer Water Services Trust Fund, WSTF), Herr Christian Günner (Leiter des GWP-Arbeitskreises Betreiber Know-how) und Frank Heinrich MdB (Schirmherr / Deutsche Afrika Stiftung).

 

Durch die Diskussion wurde deutlich, dass die deutsche Wirtschaft sich mit ihrem Know-how maßgeblich zur Verbesserung der Wasserversorgung in Subsahara-Afrika einbringen kann. In diesem Zusammenhang stellte sich die Frage nach der Flankierung und Finanzierung  durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und die finanzielle Zusammenarbeit (FZ). Dabei wurde unterstrichen, dass der aktuelle Fokus der EZ auf Fluchtursachenbekämpfung sich nicht zulasten der bestehenden Partnerschaften und Projekte im Wasserbereich in Subsahara-Afrika auswirken sollte. Wasser und Wasserversorgung ist auch im Zusammenhang von Fluchtursachen in Afrika ein wesentlicher Faktor. Neue Schwerpunkte wie die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor und berufliche Bildung lassen sich auch gewinnbringend für Deutschland und die afrikanischen Länder auf den Wassersektor anwenden.

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Datum: 27.03.2017
Uhrzeit: 16:30 bis 18:30 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus E.800; Eingang West, Konrad-Adenauer-Str. 1, 11011 Berlin


24.03.
2017

Unter dem Baobab: Lesung und Diskussion mit Billy Kahora

Wir haben uns sehr gefreut, Billy Kahora, der vor allem durch Bücher und Kurzgeschichten wie Treadmill Love, Urban Zoning und Gorilla's Apprentice bekannt geworden ist, begrüßen zu dürfen. Für diese Werke wurde er breits drei Mal für den Caine Prize for African Writing nominiert.

 

Kahora, der als Autor und Herausgeber arbeitet, wurde für seine verschiedenen Werke schon für zahlreiche Preise nominiert und gibt nebenbei Kurse im kreativen Schreiben an zahlreichen europäischen sowie ostafrikanischen Universitäten.

 

Am Freitag, den 24. März, war Billy Kahora zu Gast in den Räumlichkeiten der Deutschen Afrika Stiftung und hielt vor sehr interessiertem Publikum eine Lesung. Dabei las er seine, für den Caine Prize for African Writing nominierte, Kurzgeschichte Gorilla's Apprentice und Auszüge aus einem bisher unveröffentlichen Roman. Anschließend stellten die Gäste Fragen zu seinem literarischen Schaffen und zur afrikanischen Literaturszene, was in ein sehr anregendes Gespräch überging. Außerdem kamen die Gäste bei einem kleinen Imbiss mit dem Autor ins Gespräch. Fragen und Anmerkungen zu seinen Werken beantwortet der Kenianer gerne. Die Veranstaltung fand auf Englisch statt.

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Datum: 24.03.2017
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstraße 30, 2. Stock, 10117 Berlin


16.02.
2017

1. Runder Tisch 2017: Afrikas Wirtschaft im Fokus

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Politik und Wirtschaft arbeiten im Zuge der G20-Päsidentschaft der Bundesregierung intensiv an neuen Konzepten für ein stärkeres Engagement der deutschen Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Unter Federführung des Bundesfinanzministeriums (BMF) ist ein neuer „Compact with Africa“ in Vorbereitung und es ist eine „Partnerschaft mit Afrika“ Konferenz der Bundesregierung geplant. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat vor kurzem seine „Eckpunkte für einen Marshallplan mit Afrika“ vorgelegt, welche die Verstärkung deutscher Direktinvestitionen auf dem Kontinent als ein wesentliches entwicklungspolitisches Ziel definieren. Darüber hinaus liegt erstmals ein gemeinsames Konzept von BMZ und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Titel „Faire Wirtschaftspartnerschaft – Wohlstand für Afrika“ vor. Schließlich erarbeiten derzeit die Deutsche Afrika Stiftung, der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) an einem konkreten praxisorientierten Positionspapier zur Stärkung von wirtschaftlichen Aktivitäten in Subsahara-Afrika.

 

Alle genannten Konzepte und Papiere widmen sich u.a. folgenden Fragestellungen:

 

1.) Welche Förderinstrumente motivieren deutsche Unternehmen, Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent umzusetzen?

 

2.) Welche Anreize kann die Politik für eine Erhöhung deutscher Direktinvestitionen bereitstellen?

 

3.) Welche weiteren Synergien können zwischen Entwicklungspolitik und Außenwirtschaftsförderung geschaffen werden?  

 

Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussion, aus der konkrete Handlungsempfehlungen an die politischen Entscheidungsträger abgeleitet  wurden. Alle Podiumsgäste waren sich einig, dass die Tätigkeiten von Wirtschaft, die Entwicklungszusammenarbeit sowie lokaler Strukturen besser verzahnt werden müssen.  Darüber hinaus betonten die Podiumsgäste, dass allein der Einsatz finanzieller Mittel keine Lösungsstrategie darstellen kann, sondern vielmehr stabile politische Rahmenbedingungen, Infrastruktur sowie wirtschaftliche Netzwerke geschaffen und erweitert werden müssen. Es wurde außerdem die Frage erörtert, inwiefern eine Steigerung der wirtschaftlichen Aktivität auf dem afrikanischen Kontinent im Zusammenhang mit Migrationstendenzen nach Europa steht.

 

Nach einer Begrüßung von Andreas Lämmel MdB (Vorsitzender Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Vorstand Deutsche Afrika Stiftung) diskutierten auf dem Panel: Herr Günter Nooke (Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ), Herr Christoph Kannengießer (Hauptgeschäftsführer, Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft) und Herr Dr. Volker Treier (stellv. Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, DIHK).

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Datum: 16.02.2017
Uhrzeit: 18:30
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E200


11.02.
2017

Unter dem Baobab: Green White Green. Filmvorführung und Gespräch mit Abba Makama & Didi Anni Cheeka

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Nollywood ist die zweitgrößte Filmindustrie der Welt. In Nigeria werden im Jahr durchschnittlich 2.000 Filme produziert, die in erster Linie unterhalten. Auch auf der Berlinale werden seit 2004 Nollywood-Filme gezeigt.

Wir haben uns sehr gefreut, anlässlich seines Berlinbesuchs den Künstler und Filmemacher Abba Makama, der durch Produktionen wie „Green White Green“ oder die von Al Jazeera veröffentlichte Dokumentation „Nollywood – Something out of Nothing“ bekannt ist, in der Deutschen Afrika Stiftung begrüßen zu dürfen.

 

Am Samstag, den 11. Februar, haben wir Sie eingeladen, mit uns Abba Makamas Satire Kurzfilm „Direc-toh“, welcher 2010 auf dem InShort Film Festival mit dem Preis für den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, anzusehen.

Anschließend gab es einen kleinen Imbiss, um mit Abba Makama und dem nigerianischen Drehbuchautor und Regisseur Didi Anni Cheeka ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden unter anderem folgende Fragen diskutiert: Welche Rolle spielt Satire in Nigeria? Welche Gesellschaftsmodelle spiegelt Nollywood wider und kann Unterhaltungsindustrie auch politisch sein? Die Moderation übernahm Michael Hack (Woche der Kritik). 

 

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Woche der Kritik statt.

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Datum: 11.02.2017
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstraße 30, 2. Stock, 10117 Berlin


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