Nicholas Opiyo akzeptiert Deutschen Afrika-Preis 2017

Die Geschäftsträgerin der Deutsche Botschaft in Uganda, Frau Petra Kochendörfer, überbrachte Nicholas Opiyo in Kampala die Nachricht und dankte ihm für seine außerordentliche Arbeit.

Anlass des Treffens war die Bekanntmachung der Auszeichnung Nicholas Opiyos mit dem diesjährigen Deutschen Afrika-Preis. Auf Einladung der Deutschen Afrika Stiftung kam eine unabhängige Experten-Jury, die unter zahlreichen vielversprechenden Kandidaten und Kandidatinnen aus Afrika auswählte, zu dem Schluss, Opiyos Rolle bei der Verteidigung von Bürgerrechten und politischen Freiheiten in Uganda sei besonders herausragend gewesen. Die Jury würdigte sein seinen Einsatz für heikle Fälle, die sich viele seiner Kollegen scheuen zu übernehmen. Gerade die Tatsache, dass sich Opiyo maßgeblich zu einer Stimme gegen das, sich zunehmend autokratische Umfeld und für die Einhaltung von verfassungsgemäßer Ordnung und Rechtstaatlichkeit einsetzt, zeichnet ihn als herausragende Persönlichkeit aus.

Nicholas Opiyo ist mit seinem furchtlosen und unermüdlichen Engagement für die Verteidigung der ugandischen Verfassung nicht nur eine Schlüsselfigur für die zukünftige demokratische Entwicklung in Uganda geworden, sondern auch ein Hoffnungsträger für viele Menschen in und außerhalb des Landes.

Dafür erhält Nicholas Opiyo nun den deutschen Afrika-Preis. Opiyo folgt als Preisträger auf die Südafrikanerin Thulisile Madonsela, welche den Preis 2016 für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Verteidigung der Verfassung und ihren Einsatz gegen Korruption in Südafrika erhielt. Der deutsche Afrika-Preis wird traditionell im Herbst von einem führenden Vertreter der deutschen Politik in einer feierlichen Zeremonie verliehen.

 

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