KW 4: Große Bühne, großer Auftritt

Pressespiegel vom 19.1.2018 bis 26.1.2018 

Simbabwe: Vereidigung des neuen Präsidenten Emmerson Mnangagwa

Emmerson Mnangagwa ist nun offiziell der neue Präsident Simbabwes nach dem Sturz von Diktator Robert Mugabe. Mnangagwa ist im Nationalstadion in Harare vor tausenden Menschen am 24. Januar in das Amt eingeführt worden. In seiner Antrittsrede würdigte er seinen umstrittenen Vorgänger als "Vater der Nation". Mnangagwa hat hoffnungsvolle Pläne für sein Land: "Wir werden Jobs für unsere Jugend schaffen und die Armut für die gesamte Bevölkerung verringern", versprach der neue Amtsinhaber. Die Korruption müsse "sofort aufhören". Mnangagwa hat angekündigt, die eigentlich für August dieses Jahres vorgesehenen Wahlen noch vor Juli abhalten zu wollen.

 

Afrikanische Führer beim Weltwirtschaftsforum in Davos

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hatten drei Politiker aus dem südlichen Afrika einen großen Auftritt. Cyril Ramaphosa, der neue Vorsitzende der ANC in Südafrika nutzte die internationale Bühne, um sich als Nachfolger von Präsident Jacob Zuma zu präsentieren. Emmerson Mnangagwa, der neue Präsident Simbabwes, machte deutlich, dass es nach Jahrzehnten der Isolation einen wirtschaftlichen Neustart in seinem Land geben soll. Die Präsenz des angolanischen Präsidenten João Lourenço setze nach seinen zahlreichen innenpolitischen Umstrukturierungen ein weiteres Zeichen für einen Wandel in Angola.

Im Fokus stand auch das Treffen zwischen dem ruandischen Staatspräsident Paul Kagame, aktueller Präsident der Afrikanischen Union, und Donald Trump. Am heutigen Freitag riefen mehrere Delegierte aus afrikanischen Ländern zum Boykott der Rede Trumps auf, vor dem Hintergrund seiner „Drecksloch”-Äußerung. Bonang Mohale, CEO von Business Leadership South Africa, hat in einem offenen Brief eine Entschuldigung von Donald Trump gefordert.

 

Und sonst?

Jazzlegende Hugh Ramopolo Masekela ist nach einem langen Kampf im Alter von 78 Jahren an den Folgen von Prostatakrebs in Johannesburg verstorben. Masekela galt als Vater des südafrikanischen Jazz. Er erfuhr globale Anerkennung durch seinen unverwechselbaren Afro-Jazz und den Songs des Soweto Blues. Das Lied "Bring back Nelson Mandela wurde zu einer Hymne für die Anti-Apartheidsbewegung. "Sein Beitrag zum Befreiungskampf werde nie vergesse werden", so Präsident Zuma in einer Würdigung. Nach drei Jahrzehnten im Exil, kehrte Masekela erst 1990 in seine Heimat zurück. Er spielte noch im hohen Alter Konzerte und war Teil der Eröffnungsfeier der Fußball WM 2010. 2016 erschien sein letztes Album "No Borders".

 

 

 

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