Unter dem Baobab: East vs. West - Perspektiven der ghanaischen und kenianischen Filmindustrie, Filmbeiträge und Diskussion

Die heutige afrikanische Filmindustrie ist maßgeblich durch den Einfluss von „Nollywood“-Produktionen geprägt. Aber auch abseits des nigerianischen Filmriesen gibt es herausragende Filmproduktionen in afrikanischen Ländern. Kino und Film sind dabei nicht nur Spiegel der Gesellschaft, sondern auch ein politischer Ort, in dem Tabus gebrochen und politische Innovationen angestoßen werden. 

 

Vor welchen Herausforderungen und Chancen stehen lokale Filmschaffende in Ghana und Kenia? Welchen gesellschaftspolitischen Beitrag leistet die Filmindustrie in diesen Ländern? Inwieweit ähneln oder unterscheiden sich west- und ostafrikanische Filmproduktionen?

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19.2.
2018

Unter dem Baobab: East vs. West - Perspektiven der ghanaischen und kenianischen Filmindustrie, Filmbeiträge und Diskussion

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Die heutige afrikanische Filmindustrie ist maßgeblich durch den Einfluss von „Nollywood“-Produktionen geprägt. Aber auch abseits des nigerianischen Filmriesen gibt es herausragende Filmproduktionen in afrikanischen Ländern. Kino und Film sind dabei nicht nur Spiegel der Gesellschaft, sondern auch ein politischer Ort, in dem Tabus gebrochen und politische Innovationen angestoßen werden.

 

Vor welchen Herausforderungen und Chancen stehen lokale Filmschaffende in Ghana und Kenia? Welchen gesellschaftspolitischen Beitrag leistet die Filmindustrie in diesen Ländern? Inwieweit ähneln oder unterscheiden sich west- und ostafrikanische Filmproduktionen? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion, die mit der Vorführung von Filmausschnitten eingeleitet wird.

 

Wir freuen uns, hierzu Aseye Tamakloe und Natasha Likimani begrüßen zu dürfen, die anlässlich der Berlinale im Rahmen des Besucherprogramms des Auswärtigen Amtes in Berlin sind.

 

Diskussion:

Aseye Kokui Tamakloe, Film- und Fernseheditorin sowie Dozentin des National Film and Television Institute Ghana (NAFTI)

Natasha Likimani, Drehbuchautorin und Schauspielerin aus Kenia
    
Moderation:

Michael Hack, Geschäftsführer Woche der Kritik

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Im Anschluss an die Diskussion laden wir zu einem kleinen Imbiss mit Umtrunk ein. Hierbei haben Sie Gelegenheit, sich mit weiteren Filmschaffenden aus Äquatorialguinea, Burkina Faso, Gabun und Mosambik auszutauschen.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 15.02.2018 an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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Datum: 19.2.2018
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstraße 30, 2. Stock, 10117 Berlin


22.2.
2018

Fachgespräch mit Ruprecht Polenz, Sondergesandter der Bundesregierung für die deutsch-namibische Vergangenheitsbewältigung

„Deutschland und Namibia: der schwierige Weg in eine gemeinsame Zukunft“

Seit 2015 sind die deutsche und die namibische Regierung im Dialog über die Aufarbeitung der deutschen Kolonialherrschaft. Bisher gibt es jedoch keine gemeinsame Erklärung, die noch vor den Bundestagswahlen 2017 erhofft wurde. Inzwischen versucht ein Bündnis aus Hinterbliebenen der Volksgruppen der Herero und Nama, Deutschland vor einem Gericht in New York auf hohe Reparationszahlungen zu verklagen.

 

Vor diesem Hintergrund berichtet Ruprecht Polenz, der Sondergesandte der Bundesregierung für die deutsch-namibische Vergangenheitsbewältigung und ehemalige Leiter des Auswärtigen Ausschusses, über die sehr komplexe und in den Medien kontrovers dargestellte Thematik zwischen Namibia und Deutschland.

 

Begrüßung:

  • Veronika Bellmann MdB (CDU), Schirmherrin

Keynote:

  • Ruprecht Polenz, Sondergesandter der Bundesregierung für die deutsch-namibische Vergangenheitsbewältigung

Im Anschluss ergibt sich die Möglichkeit zu einer Diskussion und einem offenen Austausch mit dem Referenten.

 

Das Fachgespräch richtet sich exklusiv an Mitglieder des Deutschen Bundestages. Sollten Sie Interesse an der Veranstaltung haben, wenden Sie sich bitte an uns unter info@deutsche-afrika-stiftung.de.

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Datum: 22.2.2018
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag


1.3.
2018

Expertentagung: Policies for sustainable investment and trade in Africa

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Viele afrikanische Länder können mit den größten Wirtschaftswachstumsraten weltweit aufwarten. Deshalb wird Afrika als der Kontinent der Chancen mit wachsenden Märkten aber auch einem hohen Bedarf an Investitionen gesehen. Doch angesichts der erwarteten Verdopplung der Bevölkerungszahl in den afrikanischen Ländern werden auch dringend Investitionen und Jobperspektiven benötigt. Dies betrifft nicht nur den Verkehrsinfrastrukturbereich, sondern auch die Bereiche Energie, Telekommunikation und Finanzen.

 

Das Bewusstsein für diesen Bedarf ist in Deutschland und Europa deutlich gestiegen, was vor allem anhand der vielzähligen neuentwickelten Initiativen ersichtlich ist: Der G20 „Compact with Africa“, der europäische „External Investment Plan for Africa“ und der deutsche „Marshall Plan mit Afrika“.

 

Dieses Fachgespräch dient der Beleuchtung der afrikanischen Sichtweise auf die aktuelle Situation und einer Bewertung der verschiedenen Initiativen durch die anwesenden Botschafter und Botschafterinnen.

 

Programm

 

Input: Andreas Wenzel, DIHK

 

Panel 1: Sustainable investment and development in Africa

 

Melanie Müller, SWP

S.E. Igor César, Botschafter der Republik Ruanda

S.E. Joseph Magutt, Botschafter der Republik Kenia

S.E. Phumelele Stone Sizani, Botschafter der Republik Südafrika

S.E. Yusuf Maitama Tuggar, Botschafter der Republik Nigeria

Moderation: Ingo Badoreck, Deutsche Afrika Stiftung

 

Panel 2: Framework for sustainable investment and development in Africa – the role of trade policies

 

Evita Schmieg, SWP

I.E. Gina Ama Blay, Botschafterin der Republik Ghana (tbc)

S.E. Andreas B. D. Guibeb, Botschafter der Republik Namibia

S.E. Dr. Abdallah Saleh Possi, Botschafter der Republik Tansania

S.E. Ahmed Chafra, Botschafter der Republik Tunesien

Moderation: Bettina Rudloff, SWP

 

Im Nachgang dieser Tagung ist eine weitere Veranstaltung geplant, die die Ergebnisse in die politische Diskussion mit Vertretern und Vertreterinnen des Deutschen Bundestages und der Bundesministerien einbringen soll.

 

Bei Interesse an einer Teilnahme an der Veranstaltung melden Sie sich bitte unter info@deutsche-afrika-stiftung.de

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Datum: 1.3.2018
Uhrzeit: 08:45 Uhr - 13:00 Uhr
Ort: Stiftung Wissenschaft und Politik, Ludwigkirchplatz 3-4, 10719 Berlin


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