Aktuell

Neue Zürcher Zeitung - Dr. Asfa-Wossen Asserate im Interview

Dr. Asfa-Wossen Asserate (Vorsitzender DAS-Kuratorium) im Interview mit der Neue Zürcher Zeitung zur Rassismus-Debatte.

09.07.
2020

Neue Zürcher Zeitung - Dr. Asfa-Wossen Asserate im Interview

Dr. Asfa-Wossen Asserate (Vorsitzender DAS-Kuratorium) im Interview mit der Neue Zürcher Zeitung zur Rassismus-Debatte.

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Datum: 09.07.2020
Ort: Neue Zürcher Zeitung


07.07.
2020

Deutschlandfunk Kultur - Interview mit DAS-Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Asfa-Wossen Aserate

Seit der Ermordung des Sängers Hachalu Hundessa vergangene Woche eskalieren die Proteste in Äthiopien. Es kam bereits zu über 100 Verhaftungen und mehr als 160 Menschen starben. Dr. Asfa-Wossen Asserate, Vorsitzender des DAS-Kuratoriums spricht im Deutschlandfunk Kultur über die Hintergründe der Proteste.

Zum Interview gelangen Sie hier.

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Datum: 07.07.2020
Uhrzeit: 08:15
Ort: Deutschlandfunk Kultur


Juli/August Ausgabe 2020..

Portal Globales Lernen: UN-Dekade "Menschen afrikanischer Herkunft: Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung" - Editorial der DAS-Präsidentin Dr. Uschi Eid

Die Dekade "Menschen Afrikanischer Abstammung: Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung" wurde im Dezember 2013 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen, um Diskriminierung und Rassismus bis 2024 zu bekämpfen. Wer immer damals geglaubt haben mag, dieser Kampf sei doch bereits gewonnen, wurde traurigerweise durch die Tötung des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis eines Besseren belehrt.

Die strukturelle Benachteiligung von Menschen afrikanischer Abstammung wird aber nicht allein durch offensichtliche Ungerechtigkeiten, sondern auch durch oftmals einseitig negative Berichterstattung über den afrikanischen Kontinent und die daraus resultierenden Stereotypen befördert. Insofern ist es richtig, dass der Titel der UN-Dekade der „Anerkennung" eine besondere Bedeutung beimisst. „Good news" aus Afrika finden häufig nicht ihren Weg in unsere Nachrichten - zu Unrecht, denn in Afrika gibt es spannende und ausgesprochen positive Entwicklungen.

Zum vollständigen Editorial und Newsletter des Portals Globales Lernen zur UN-Dekade "Menschen afrikanischer Herkunft: Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung" gelangen Sie hier.

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Datum: Juli/August Ausgabe 2020


15.06.
2020

Stv. Generalsekretärin Sabine Odhiambo im DW-Magazin

Remittances during the Pandemic – weitreichende Folgen der Coronakrise:

Die Corona-Pandemie hat weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen für die Gesellschaft: Kurzarbeit oder gar der Verlust des Arbeitsplatzes ist für viele Menschen Realität. Dies betrifft z.B. auch junge afrikanische Menschen, die in Deutschland arbeiten oder studieren. Der Verlust des Einkommens stellt sie jedoch nicht nur hier in Deutschland vor große Herausforderungen, sondern bedroht auch den Lebensunterhalt ihrer Familien zu Hause, denen sie regelmäßig Geld zur Unterstützung, sogenannte Rücküberweisungen (engl. remittances), senden: „On average, migrants send 15% of their income back home which often constitutes 60% of an African household's income – that's a very direct economic impact" – erklärt Sabine Odhiambo, unsere stellvertretende Generalsekretärin in der Street Debate „Remittances during the Pandemic" im Deutsche Welle Magazin „the 77 Percent". Welche konkreten Auswirkungen die Corona-Krise auf Rücküberweisungen hat und was dies für die betroffenen Menschen bedeutet, sehen Sie hier.

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Datum: 15.06.2020


04.06.
2020

DAS-Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. em. Robert Kappel über die Auswirkungen der Covid-19 Krise in Afrika und die wirtschaftliche Zusammenarbeit von Europa und Afrika

„Die Viruskrise ist nicht – noch nicht – das schlimmste Ereignis für afrikanische Länder. Mit dem Wirtschaftseinbruch im Westen und in China wurden fast alle afrikanischen Länder in eine wirtschaftliche und soziale Krise reingeritten", betont Robert Kappel in seinem Gastbeitrag "Afrika droht ein verlorenes Jahrzehnt" im Standard. Obwohl viele afrikanische Staaten bereits frühzeitig und auch erfolgreich auf die Corona-Pandemie reagiert haben, herrsche im Globalen Norden immer noch das Hilfsnarrativ vor, kritisiert Kappel. Dabei werde jedoch die Verantwortung, die der Globale Norden an den strukturellen Problemen Afrikas trage, vergessen: „Europa, der wichtigste Partner des Kontinents – mehr als 30 Prozent der Investitionen und des Außenhandels – hat es versäumt, die kolonialen und postkolonialen Austauschmuster zu verändern".

Eine ausführliche Analyse der wirtschaftlichen Beziehung von Europa zu Afrika vor dem Hintergrund der Corona-Krise finden Sie zudem hier.

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Datum: 04.06.2020


14.05.
2020

Generalsekretär David Schwake im GTAI-Bericht: Pandemie drückt Subsahara-Afrika in die Rezession

Im GTAI-Bericht Wirtschaftsumfeld Subsahara-Afrika teilt Generalsekretär David Schwake seine Einschätzung zu den Folgen der Covid-19-Pandemie auf dem Kontinent: "Wir sehen, dass die Länder Afrikas die Krise ernst nehmen. Es gibt kein Kleinreden der Seuche. Sie sind bereit, sich über die Afrikanische Union zu koordinieren." Frühzeitiger und entschlossener als viele Länder in Europa und Amerika habe man mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens reagiert. Individuelle Schutzmaßnahmen wie durch selbst gefertigte Masken seien vielerorts klaglos umgesetzt worden. Denn die Erfahrungen mit Erregern wie Ebola und Malaria seien tief im Bewusstsein der Bevölkerung verankert, so Schwake.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier: https://www.gtai.de/gtai-de/trade/specials/bericht-wirtschaftsumfeld/subsahara-afrika/pandemie-drueckt-subsahara-afrika-in-die-rezession-245284

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Datum: 14.05.2020


20.04.
2020

Artikel im "The European" von Kuratoriumsmitglied Robert von Lucius: Bei Corona kann Europa von Afrika lernen

Im Magazin "The European" erläutert der Journalist und DAS-Kuratoriumsmitglied Robert von Lucius: "Nicht wenig könnte die EU lernen vom afrikanischen Umgang mit der Pandemie: frühes und entschlossenes Vorgehen im Kampf gegen die Ansteckung; viele abgestimmte Hilfsmaßnahmen und Informationswege über Grenzen hinweg, also  kontinentale Kooperation statt Grenzabschottung wie in der EU; allerorten private  Selbst- und Nächstenhilfe von Ghana bis Äthiopien; Mahnungen, Bürgerrechte auch  im Ausnahmezustand zu wahren."

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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Datum: 20.04.2020


03.04.
2020

SWR2 Radiointerview mit DAS Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. em. Robert Kappel

Im Interview mit dem SWR2 gibt unser Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. em. Kappel eine erste Einschätzung zu den Folgen der Corona-Pandemie in Afrika: „[W]enn wir international solidarisch handeln und nicht nur auf uns selbst achten, dann könnten wir einen Beitrag dazu leisten, dass diese Krise doch nicht so stark wird, wie oft vermutet."
Das vollständige Interview finden Sie hier

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Datum: 03.04.2020
Ort: SWR2 am Morgen


19.11.
2019

Bayern 2 Radiointerview mit Dr. Uschi Eid (Präsidentin den Deutschen Afrika Stiftung)

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, sprach im Radiointerview mit Bayern 2 über private Investitionen im Rahmen des Compacts with Africa.

Hintergrund des Interviews ist die Compact with Africa High-Level Conference im November 2019 in Berlin, zu der die Bundeskanzlerin 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs eingeladen hatte.

Frau Dr. Eid betonte, dass Privatinvestitionen grundsätzlich die richtige Strategie darstellen würden, um afrikanischen Ländern die Möglichkeit zu geben, ihre Wirtschaft zu diversifizieren und regionale Wirtschaftskreisläufe in Gang zu setzen. Sie stellte allerdings auch die Frage, ob der Compact mit so kleinen Ländern wie Benin, Burkina Faso oder Togo und ohne die großen Wirtschaftsmotoren Nigeria, Südafrika, Kenia Afrika wirtschaftlich wirklich voranbringen könne.

Auch gebe es einige Aspekte, wo afrikanische Staaten Deutschland durchaus etwas lehren können. So existiere beispielsweise in Ruanda schon seit zehn Jahren ein Plastiktüten-Verbot. Auch bei der Gleichberechtigung von Männern und Frauen sei Ruanda mit dem höchsten Frauenquoten-Anteil im Parlament ein Vorreiter.


Den Link zum Radiointerview finden Sie hier.

 

 

 

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Datum: 19.11.2019
Ort: Bayern 2-radiowelt


19.11.
2019

Interview im Deutschlandfunk mit Dr. Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung)

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, im Interview mit dem Deutschlandfunk, über die deutsche Rolle in Afrika aus wirtschaftlicher Sicht. Hintergrund des Interviews ist die Compact with Africa High-Level Conference im November 2019 in Berlin, zu der die Bundeskanzlerin 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs eingeladen hatte.

Frau Dr. Eid stellte im Interview fest, dass Deutschland in Bezug auf Investitionen in Afrika ganz massiv hinterherhinke. China sei wesentlich präsenter auf dem afrikanischen Kontinent und auch die Türkei, Indien und Russland würden ihr Engagement auf dem Kontinent weiter ausbauen. Besonders China habe eine globale Strategie in der Afrika eine entscheidende Rolle spiele. Die Herausforderung läge darin, dass eine materielle Zusammenarbeit der Volksrepublik einer Werte und Normen geleiteten deutschen Politik gegenüber stehe.

Zwar habe Merkel es geschafft, Afrika wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Es seien jedoch mächtige Anstrengungen von deutscher Seite notwendig. Dabei seien die Mechanismen des Compacts with Africa unzureichend. Entscheidend sei vor allem die Initiativen der verschiedenen Ministerien in ein schlankeres, effizienteres und übersichtlicheres Angebot zu bündeln.



Den Link zum Radiointerview (ab Minute 11:20) finden Sie hier.

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Datum: 19.11.2019
Ort: Deutschlandradio


11.10.
2019

Fernsehinterview der Deutschen Welle mit Sabine Odhiambo (Kommissarische Leiterin der Deutschen Afrika Stiftung)

Die kommissarische Leiterin der Deutschen Afrika Stiftung, Sabine Odhiambo, teilte in einer Live-Übertragung der Deutschen Welle ihre Einschätzung zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2019 an den äthiopischen Präsidenten Abiy Ahmed mit. Sie hob die politischen Erfolge Ahmeds seit seiner Wahl zum Präsidenten 2018 hervor, betonte aber auch die Herausforderungen, wie den ethischen Nationalismus sowie interne Machtkämpfe in der bisherigen Regierungspartei, denen sich der frisch gebackene Friedensnobelpreisträger nun gegenübersieht.

 

Den Link zum Fernsehbeitrag finden Sie hier.

 

Direkt nach dem Interview stand Sabine Odhiambo auch für das englischsprachige Publikum Rede und Antwort

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Datum: 11.10.2019
Ort: Deutsche Welle


08.05.
2019

Interview des Südwestrundfunks mit Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung)

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung Uschi Eid berichtet in einem Interview des Südwestrundfunks über die Arbeit der Deutschen Afrika Stiftung. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Kanzlerreise in drei westafrikanische Länder vergangene Woche.

Den Link zum Radiobeitrag finden Sie hier.

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Datum: 08.05.2019


02.05.
2019

Deutschlandfunk-Interview mit Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung)

PDF

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung Uschi Eid begrüßt unter dem Titel: "Man kann mit Terroristen nicht sozialpädagogisch umgehen" des Deutschlandfunks, dass Angela Merkel bei ihrer Westafrika-Reise der Region mehr Unterstützung zugesagt hat. Allerdings gehen Eid die Zusagen der Kanzlerin nicht weit genug. Es sei ein umfassenderes Sicherheitskonzept nötig, sagte sie im Dlf.

Den Link zum Radiobeitrag finden Sie hier.

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Datum: 02.05.2019


01.04.
2019

Fachartikel: "Das Elfenbein Madagaskars: Wie illegaler Rosenholzhandel die Natur bedroht" von Nora Kiefer & Laura Ratert

PDF

Madagaskar beherbergt eine der artenreichsten Flora und Fauna Afrikas. Doch wenige wissen, dass dieses vermeidliche Natur-Idyll massiv bedroht ist. Der illegale Raubbau an seltenen Tropenhölzern, vor allem dem Rosenholz, zerstört zunehmend jahrtausend alte Urwälder und vertreibt endemische Tierarten.

 

Rosenholz hat sich zu einem globalen Exportschlager entwickelt, der vor allem in China eine gewaltige Nachfrage erfährt. Nicht selten verdienen politische AkteurInnen an dem lukrativen Schmuggel mit.  AktivistInnen, die sich für den Erhalt der Wälder einsetzen, werden häufig in ihrer Arbeit behindert und ihre Arbeit zu Teilen kriminalisiert.

 

Der Deutsche Afrika-Preisträger 2018 Clovis Razafimalala engagiert sich für den Schutz der Rosenhölzer in Madagaskar. Mit dem veröffentlichten Artikel von Nora Kiefer und Laura Ratert unterstützt ihn die DAS eine größere Öffentlichkeit in Deutschland für die Thematik zu sensibilisieren.

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Datum: 01.04.2019
Ort: Fachartikel publiziert in Rundbrief Forum und Entwicklung


25.11.
2018

Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung) als Gast beim Deutschlandfunk

Dr. Uschi Eid, Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, berichtet unter dem Titel "Afrika: Gut gemeint ist falsch geholfen" des Deutschlandfunks Nova über die Gewalt in afrikanischen Ländern und erklärt, wieso Afrika stets als schwacher Kontinent dargestellt und wahrgenommen wird. Zudem hinterfragt sie die Gelder, die im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit fließen.

 

Einen Zusammenschnitt des zweistündigen Vortrags finden Sie hier.

 

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Datum: 25.11.2018
Ort: Deutschlandfunk


30.8.
2018

rbb Inforadio-Interview mit Ingo Badoreck

Der Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, Ingo Badoreck, spricht anlässlich des G20 Investment Summit mit dem rbb Inforadio über mögliche Ergänzungen des Compact with Africa, Erwartungen von afrikanischer Seite und die Wichtigkeit multilateraler Gipfeltreffen.

Den Link zum Radiobeitrag finden Sie hier.

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Datum: 30.8.2018


30.08.
2018

Deutschlandfunk-Interview mit Ingo Badoreck (Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung)

Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, bezieht im Deutschlandfunk-Interview mit dem Titel "Man ist noch im alten Hilfemodus" Stellung zur Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika anlässlich Kanzlerin Merkels Reise auf den afrikanischen Kontinent. 

Hier finden Sie den Link zur Audiodatei sowie zum ausgeschriebenen Interview. 

 

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Datum: 30.08.2018
Ort: Deutschlandfunk


29.08.
2018

Radiobeitrag mit Ingo Badoreck (Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung) im Saarländischen Rundfunk

Der Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, Ingo Badoreck, spricht in einem Radiointerview mit dem Saarländischen Rundfunk über die Afrikareise von Kanzlerin Merkel und deren Hintergründe. 

Den Link zu dem Radiobeitrag finden Sie hier.

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Datum: 29.08.2018


9.8.
2018

Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung) als Gast des Tages bei DW Der Tag

Dr. Uschi Eid, Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, wurde als Gast des Tages zum Interview im Deutsche Welle Format "Der Tag" geladen. Hier wird das Leben und Wirken der langjährigen Bundestagsabgeordneten vorgestellt sowie die Tätigkeiten der Deutschen Afrika Stiftung skizziert. Neben der Rolle der Jugend und der Lage der Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent nimmt Eid Stellung zur Thematik der Entwicklungshilfe und erläutert die "Empfänger-Mentalität".

Sehen Sie hier das komplette Interview

 

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Datum: 9.8.2018
Ort: Deutsche Welle


26.06.
2018

Videointerview mit Dr. Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung) zu den Verhandlungen zwischen Äthiopien und Eritrea

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, spricht im Interview mit der Deutschen Welle über die jüngsten Ereignisse bezüglich der Beziehungen zwischen Äthiopien und Eritrea. Nachdem der Äthopische Premier Abiy Ahmed Anfang zwei Wochen zuvor das im Jahre 2000 beschlossene Abkommen von Algier vollständige akzeptierte, erreichte nun eine hochrangige Delegation aus Eritrea Abbis Abeba. Eid, die selbst länger in Eritrea lebte, spricht von einem historischen Moment in dem immer noch ungelösten Grenzkonflikt. Es wären die ersten ernstzunehmenden bilateralen Gespräche seit dem Kriegsende im Jahr 2000, so Eid weiter. Eine Befriedung des Grenzdisputs könnte sich auch positiv auf die innenpolitische Situation in Eritrea auswirken. Eid identifiziert den unbefristeten Einzug in die Armee einerseits und die politische Repression und Angst vor Inhaftierung andererseits, als Fluchtursachen vieler junger Menschen aus Eritrea. Beides sind Maßnahmen einer mitärischen und autoritären Politik des Regimes von Isaias Afwerki, die maßgeblich mit der Bedrohung durch Äthiopien gerechtfertigt wird. Mit der Lösung des Konflikts würde dieses Sicherheitsrisiko zumindest verringert werden und Eritrea könnte dem äthiopischen Kurs der Öffnung folgen. So schließt Eid optimistisch: "It is the first step in the right direction and I hope at the end there will be peace and stability and good neighborliness."

 

Das komplette Interview finden Sie hier:

 

 

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Datum: 26.06.2018
Ort: Deutsche Welle


29.6.
2018

Radiointerview mit Dr. Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung) zu den Verhandlungen zwischen Äthiopien und Eritrea

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Siftung, Uschi Eid, spricht in einem Radiointerview mit der Deutschen Welle über die Verhandlungen zwischen Eritrea und Äthiopien bezüglich des Grenzkonflikts. Nachdem der äthiopische Premier, Abiy Ahmed, zwei Wochen vorher das im Jahre 2000 beschlossene Abkommen von Algier vollständige akzeptiert hatte, erreichte eine hochrangige Delegation aus Eritrea Abbis Abeba. Seit dem Kriegsende 2000 sind das die ersten ernstzunehmenden Verhandlungen, so Eid.

Leider gibt es das Interview nur in Amharisch.

Den Radiobeitrag finden Sie hier.

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Datum: 29.6.2018


23.5.
2018

Deutscher Afrika-Preis 2018 geht an Naturschützer aus Madagaskar und Tansania

Sie haben ihr Leben dem Schutz der Natur in ihren Heimatländern gewidmet. Dafür erhalten der Tansanier Gerald Bigurube und der Madegasse Clovis Razafimalala in diesem Jahr den Deutschen Afrika-Preis.

44 Jahre, zwei Drittel seines Lebens. So lange setzt sich Gerald Bigurube bereits für den Schutz von Natur und Wildtieren in Tansania ein. Der 66-Jährige leitete lange Zeit die Nationalpark-Behörde TANAPA, bekämpfte Wilderei und entwickelte eine Naturschutzpolitik mit, die neben dem Schutz der Tier- und Pflanzenwelt auch die Grundbedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt und den Tourismus vorantreibt. Heute ist er tansanischer Landesdirektor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt.

Der 46-jährige Clovis Razafimalala aus Madagaskar kämpft seit über 10 Jahren für den Schutz der Urwälder in seinem Heimatland und gegen die illegale Abholzung und den Handel mit Rosenholz. Razafimalala ist Vorsitzender der Umweltschutzorganisation Maroantsetra Lampogno, die sich vor allem im Masoala-Nationalpark - einer UNESCO-Welterbestätte - für den Erhalt der Baumbestände einsetzt.

 

Hier geht es direkt zum Artikel, von dem auch eine englische Version veröffentlicht wurde.

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Datum: 23.5.2018
Ort: Deutsche Welle


18.5.
2018

Illegal African migration to Germany: What can and should be done

Eradicating the root causes of migration will take some innovative thinking. At an information session in the Bundestag, a panel of experts presented their ideas on Africa to members of parliament. At the event, which was co-sponsored by the German Africa Foundation and DW, three experts briefed representatives of almost all of Germany's major political parties about unauthorized migration from Africa. It is a difficult topic to get a handle on — especially as officials do not even know how many people from Africa there are in the country.

 

The full article can be accessed here.

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Datum: 18.5.2018
Ort: Deutsche Welle


29.11.
2017

Dr. Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung) zum EU-Afrika-Gipfel

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, fordert einen Kurswechsel in der europäischen Afrika-Politik. Im Interview mit dem Südwestrundfunk (SWR) kritisierte sie, dass Europa mit Blick auf Afrika noch immer zuerst in Kategorien von Entwicklungshilfe denke. „Davon müssen wir wegkommen“, sagte Eid im SWR2-Tagesgespräch. Die Afrikaner erwarteten stattdessen unter anderem „echte wirtschaftliche Kooperation“, so die frühere Entwicklungs-Staatssekretärin weiter. Hier könne man bereits durchaus eine positive Bilanz ziehen, sagte Eid und verwies auf europäische Milliardeninvestitionen in Afrika. Zugleich schränkte sie ein, dass das „natürlich nur funktioniert, wenn die Rahmenbedingungen in den afrikanischen Ländern stimmen.“ Ohne ausreichende Rechtssicherheit etwa würden deutsche Unternehmen nicht in Afrika investieren – „insofern sind hier auch die Partner in Afrika gefragt“. Mit Blick Kooperationen mit zweifelhaften afrikanischen Regimes plädierte Eid für Pragmatismus. Wenn bestimmte Probleme in beiderseitigem Interesse gelöst werden müssten, komme man „gar nicht umhin, mit Staaten wie Mali, Tschad oder Niger zusammenzuarbeiten“.

 

Hier können Sie das Transkript des Interviews herunterladen.

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Datum: 29.11.2017
Uhrzeit: 7:07 Uhr
Ort: SWR2 Tagesgespräch


23.11.
2017

Nicholas Opiyo im Interview mit der taz: „Gewehrlauf zwischen den Rippen“

PDF

Am 23. November 2017 erhielt Menschenrechtsanwalt Nicholas Opiyo den Deutschen Afrika-Preis. Im Interview mit der Auslandskorrespondentin der taz, Simone Schlindwein, sprach er über die Arbeit für seine Organisation Chapter Four Uganda, die Risiken, die dieses Engagement mit sich bringt und darüber, was der Erhalt des Deutschen Afrika-Preises für ihn bedeutet. 

Das vollständige Interview finden Sie hier.

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Datum: 23.11.2017
Ort: Kampala, Uganda


21.6.
2017

phoenix-Runde:Die große Ungerechtigkeit - Millionen Menschen flüchten

Ein trauriger Rekord, den das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen zu vermelden hat. Über 65 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr auf der Flucht, so viel wie noch nie zuvor. Alleine im Jahr 2016 verließen 10 Millionen Menschen neu ihre Heimat. Die meisten Flüchtlinge kommen aus drei Ländern: Syrien, Afghanistan und dem Südsudan. Als Fluchtursachen gelten insbesondere ungelöste politische Konflikte und Hungersnöte in Folge des Klimawandels.

Wie kann den Menschen in ihrer Heimat geholfen werden? Welche wirtschaftlichen Perspektiven können für die Menschen vor Ort entwickelt werden? Welche Verantwortung tragen wir?

Alexander Kähler diskutiert mit:

- Charles M. Huber (MdB CDU, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

- Prof. Dirk Messner (Direktor Deutsches Institut für Entwicklungspolitik)

- Arlette-Louise Ndakoze (Freie Journalistin)

- Ingo Badoreck (Generalsekretär, Deutsche Afrika Stiftung e.V.)

 

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Datum: 21.6.2017
Ort: phoenix


12.10.
2016

phoenix-Runde: Flucht aus Afrika- Sind wir vorbereitet?

Ganz Europa streitet über die Aufnahme Hunderttausender Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror im Nahen Osten. In dieser Diskussion wird oft vergessen, dass bereits seit Jahren Millionen Afrikaner ebenfalls auf dem mühsamen und gefährlichen Weg nach Europa sind. Und viele werden ihnen folgen. „Fluchtursachen vor Ort bekämpfen“, heißt die Zauberformel der Politik. In dieser Mission war auch Bundeskanzlerin Merkel diese Woche in Afrika unterwegs. Dabei ist nicht zuletzt die Handelspolitik der Europäer und anderer Industrienationen mit Schuld daran, dass viele Afrikaner in ihrer Heimat keine Zukunft für sich und ihre Familien sehen.

Wie sind wir aufgestellt für diese Herausforderungen? Welche Chancen bieten die Zuwanderer für uns? Was können wir tun, damit Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive haben?

Alexander Kähler diskutiert u.a. mit

- Sibylle Pfeiffer (CDU, Obfrau im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

- Christian Hanelt (Bertelsmann Stiftung)

- Dr. John Emeka Akude (RWTH Aachen)

- Ingo Badoreck (Generalsekretär Deutsche Afrika Stiftung)

 

 

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Datum: 12.10.2016
Ort: phoenix


10.10.
2016

Deutschlandfunk - Interview mit Ingo Badoreck

PDF

Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika: "Wir müssen über eine Neujustierung nachdenken"

Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, im Gespräch mit Ann-Kathrin Büüsker

Um die Fluchtursachen in Afrika nachhaltig zu bekämpfen, müsse man über einen Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit nachdenken, sagte Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, im DLF. Es müsse viel mehr Geld für die wirtschaftliche Zusammenarbeit und für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder zur Verfügung gestellt werden.

 

http://www.deutschlandfunk.de/entwicklungszusammenarbeit-mit-afrika-wir-muessen-ueber.694.de.html?dram:article_id=368068

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Datum: 10.10.2016
Ort: Deutschlandfunk


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