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Deutscher Afrika-Preis 2018 geht an Naturschützer aus Madagaskar und Tansania

Eine unabhängige Jury aus 26 Experten hat Razafimalala und Bigurube zu den Gewinnern des diesjährigen Deutschen Afrika-Preises erklärt. "Sie fanden, dass es an der Zeit sei, den Aktivisten eine Stimme zu geben, die sich für den Schutz der Natur einsetzen", sagt Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika-Stiftung (DAS), die den Preis vergibt. "Wir wollen zeigen, dass wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz Hand in Hand gehen können."

23.5.
2018

Deutscher Afrika-Preis 2018 geht an Naturschützer aus Madagaskar und Tansania

Sie haben ihr Leben dem Schutz der Natur in ihren Heimatländern gewidmet. Dafür erhalten der Tansanier Gerald Bigurube und der Madegasse Clovis Razafimalala in diesem Jahr den Deutschen Afrika-Preis.

44 Jahre, zwei Drittel seines Lebens. So lange setzt sich Gerald Bigurube bereits für den Schutz von Natur und Wildtieren in Tansania ein. Der 66-Jährige leitete lange Zeit die Nationalpark-Behörde TANAPA, bekämpfte Wilderei und entwickelte eine Naturschutzpolitik mit, die neben dem Schutz der Tier- und Pflanzenwelt auch die Grundbedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt und den Tourismus vorantreibt. Heute ist er tansanischer Landesdirektor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt.

Der 46-jährige Clovis Razafimalala aus Madagaskar kämpft seit über 10 Jahren für den Schutz der Urwälder in seinem Heimatland und gegen die illegale Abholzung und den Handel mit Rosenholz. Razafimalala ist Vorsitzender der Umweltschutzorganisation Maroantsetra Lampogno, die sich vor allem im Masoala-Nationalpark - einer UNESCO-Welterbestätte - für den Erhalt der Baumbestände einsetzt.

 

Hier geht es direkt zum Artikel, von dem auch eine englische Version veröffentlicht wurde.

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Datum: 23.5.2018
Ort: Deutsche Welle


18.5.
2018

Illegal African migration to Germany: What can and should be done

Eradicating the root causes of migration will take some innovative thinking. At an information session in the Bundestag, a panel of experts presented their ideas on Africa to members of parliament. At the event, which was co-sponsored by the German Africa Foundation and DW, three experts briefed representatives of almost all of Germany's major political parties about unauthorized migration from Africa. It is a difficult topic to get a handle on — especially as officials do not even know how many people from Africa there are in the country.

 

The full article can be accessed here.

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Datum: 18.5.2018
Ort: Deutsche Welle


29.11.
2017

Dr. Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung) zum EU-Afrika-Gipfel

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, fordert einen Kurswechsel in der europäischen Afrika-Politik. Im Interview mit dem Südwestrundfunk (SWR) kritisierte sie, dass Europa mit Blick auf Afrika noch immer zuerst in Kategorien von Entwicklungshilfe denke. „Davon müssen wir wegkommen“, sagte Eid im SWR2-Tagesgespräch. Die Afrikaner erwarteten stattdessen unter anderem „echte wirtschaftliche Kooperation“, so die frühere Entwicklungs-Staatssekretärin weiter. Hier könne man bereits durchaus eine positive Bilanz ziehen, sagte Eid und verwies auf europäische Milliardeninvestitionen in Afrika. Zugleich schränkte sie ein, dass das „natürlich nur funktioniert, wenn die Rahmenbedingungen in den afrikanischen Ländern stimmen.“ Ohne ausreichende Rechtssicherheit etwa würden deutsche Unternehmen nicht in Afrika investieren – „insofern sind hier auch die Partner in Afrika gefragt“. Mit Blick Kooperationen mit zweifelhaften afrikanischen Regimes plädierte Eid für Pragmatismus. Wenn bestimmte Probleme in beiderseitigem Interesse gelöst werden müssten, komme man „gar nicht umhin, mit Staaten wie Mali, Tschad oder Niger zusammenzuarbeiten“.

 

Hier können Sie das Transkript des Interviews herunterladen.

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Datum: 29.11.2017
Uhrzeit: 7:07 Uhr
Ort: SWR2 Tagesgespräch


23.11.
2017

Nicholas Opiyo im Interview mit der taz: „Gewehrlauf zwischen den Rippen“

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Am 23. November 2017 erhielt Menschenrechtsanwalt Nicholas Opiyo den Deutschen Afrika-Preis. Im Interview mit der Auslandskorrespondentin der taz, Simone Schlindwein, sprach er über die Arbeit für seine Organisation Chapter Four Uganda, die Risiken, die dieses Engagement mit sich bringt und darüber, was der Erhalt des Deutschen Afrika-Preises für ihn bedeutet. 

Das vollständige Interview finden Sie hier.

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Datum: 23.11.2017
Ort: Kampala, Uganda


21.6.
2017

phoenix-Runde:Die große Ungerechtigkeit - Millionen Menschen flüchten

Ein trauriger Rekord, den das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen zu vermelden hat. Über 65 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr auf der Flucht, so viel wie noch nie zuvor. Alleine im Jahr 2016 verließen 10 Millionen Menschen neu ihre Heimat. Die meisten Flüchtlinge kommen aus drei Ländern: Syrien, Afghanistan und dem Südsudan. Als Fluchtursachen gelten insbesondere ungelöste politische Konflikte und Hungersnöte in Folge des Klimawandels.

Wie kann den Menschen in ihrer Heimat geholfen werden? Welche wirtschaftlichen Perspektiven können für die Menschen vor Ort entwickelt werden? Welche Verantwortung tragen wir?

Alexander Kähler diskutiert mit:

- Charles M. Huber (MdB CDU, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

- Prof. Dirk Messner (Direktor Deutsches Institut für Entwicklungspolitik)

- Arlette-Louise Ndakoze (Freie Journalistin)

- Ingo Badoreck (Generalsekretär, Deutsche Afrika Stiftung e.V.)

 

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Datum: 21.6.2017
Ort: phoenix


12.10.
2016

phoenix-Runde: Flucht aus Afrika- Sind wir vorbereitet?

Ganz Europa streitet über die Aufnahme Hunderttausender Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror im Nahen Osten. In dieser Diskussion wird oft vergessen, dass bereits seit Jahren Millionen Afrikaner ebenfalls auf dem mühsamen und gefährlichen Weg nach Europa sind. Und viele werden ihnen folgen. „Fluchtursachen vor Ort bekämpfen“, heißt die Zauberformel der Politik. In dieser Mission war auch Bundeskanzlerin Merkel diese Woche in Afrika unterwegs. Dabei ist nicht zuletzt die Handelspolitik der Europäer und anderer Industrienationen mit Schuld daran, dass viele Afrikaner in ihrer Heimat keine Zukunft für sich und ihre Familien sehen.

Wie sind wir aufgestellt für diese Herausforderungen? Welche Chancen bieten die Zuwanderer für uns? Was können wir tun, damit Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive haben?

Alexander Kähler diskutiert u.a. mit

- Sibylle Pfeiffer (CDU, Obfrau im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

- Christian Hanelt (Bertelsmann Stiftung)

- Dr. John Emeka Akude (RWTH Aachen)

- Ingo Badoreck (Generalsekretär Deutsche Afrika Stiftung)

 

 

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Datum: 12.10.2016
Ort: phoenix


10.10.
2016

Deutschlandfunk - Interview mit Ingo Badoreck

PDF

Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika: "Wir müssen über eine Neujustierung nachdenken"

Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, im Gespräch mit Ann-Kathrin Büüsker

Um die Fluchtursachen in Afrika nachhaltig zu bekämpfen, müsse man über einen Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit nachdenken, sagte Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, im DLF. Es müsse viel mehr Geld für die wirtschaftliche Zusammenarbeit und für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder zur Verfügung gestellt werden.

 

http://www.deutschlandfunk.de/entwicklungszusammenarbeit-mit-afrika-wir-muessen-ueber.694.de.html?dram:article_id=368068

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Datum: 10.10.2016
Ort: Deutschlandfunk


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