KW 51: In Erwartung

Pressespiegel vom 14.12. - 21.12.

Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo verschoben

Die Präsidentschaftswahlen in der Demokratischen Republik Kongo, die für den kommenden Sonntag geplant waren, wurden nur drei Tage vor dem Wahltermin auf den 30. Dezember verschoben. Laut der Wahlkommission seien aufgrund eines Lagerbrands, der letzte Woche einen Großteil des Wahlmaterials in der Hauptstadt des Landes zerstörte, nicht ausreichend Stimmzettel für Kinshasa vorhanden. Die Wahl, die seit 2016 bereits mehrfach verschoben wurde, soll einen Nachfolger für den seit 18 Jahren amtierenden Präsidenten Joseph Kabila bestimmen. Die Entscheidung der Wahlkommission könnte zu neuen Spannungen führen, nachdem die Regierung im Vorfeld der Wahlen bereits mehrfach gegen oppositionelle Kundgebungen vorgegangen ist. Zudem hatte das Land zuletzt mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ethnischen Gruppen sowie mit dem zweit schwersten Ebola-Ausbruch in der Geschichte der Republik zu kämpfen.

Stichwahl in Madagaskar

In Madagaskar hat am Mittwoch die zweite Runde der Präsidentschaftswahl begonnen. Bei der Stichwahl traten die zwei früheren Staatschefs Marc Ravalomanana und Andry Rajoelina gegeneinander an. Erste aussagekräftige Ergebnisse werden nicht vor nächster Woche erwartet, dennoch erklärten sich beide Kandidaten bereits zum Sieger. Experten gehen daher davon aus, dass der Unterlegene das Ergebnis anfechten wird. Von den zehn Millionen Wahlberechtigten haben sich nur 48% an der Stichwahl beteiligt. Nach dem ersten Wahldurchgang im November hatte Rajoelina knapp vor Ravalomanana gelegen. Beide Kandidaten versprachen den Wählern des afrikanischen Inselstaates die Armut zu bekämpfen sowie die Korruption einzudämmen. In den vorherigen Amtsperioden ist ihnen dies jedoch nicht gelungen, vielmehr prägten persönliche Rivalitäten die Präsidentschaften. Wer von beiden eine zweite Chance erhält, wird wohl nicht vor nächstem Jahr endgültig feststehen.

Und sonst?

Ruandas Präsident Paul Kagame hat  Bleichcremes in dem ostafrikanischen Land gesetzlich verboten. Die Cremes werden zur Aufhellung der Haut verwendet und finden besonders unter jungen Frauen viele Abnehmer. Allein in Nigeria sollen 80% aller Frauen diese Cremes nutzen. Einem Großteil der Salben werden jedoch Steroide, Quecksilber oder Blei hinzugefügt, wodurch sie Verbrennungen und Hautkrebs verursachen können. Mehr als 30% der Anwenderinnen leiden darunter. Aus diesem Grund ließ Kagame circa 1.000 Cremes und Pillen auf den Index setzen und konfiszieren.

 

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